Der weltläufige Appenzeller

TROGEN. Der Trogner Jens Weber tritt am 18. Oktober für die SP zur Wahl in den Nationalrat an. Der 47-Jährige arbeitet seit 20 Jahren als Kantonsschullehrer. Für den eingebürgerten Amerikaner ist das Appenzellerland zur Heimat geworden.

Karin Erni
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Nationalratskandidat Jens Weber an seinem Arbeitsort, der Kanti Trogen. (Bild: Stephanie Sonderegger)

Nationalratskandidat Jens Weber an seinem Arbeitsort, der Kanti Trogen. (Bild: Stephanie Sonderegger)

TROGEN. Jens Weber feierte Erfolge als Sänger und brillierte als Sportler. Nun kandidiert er für den Nationalrat. Der in den Vereinigten Staaten von Amerika geborene und in Chile aufgewachsene Weber ist ein vielseitiger Mensch. In seinem Wohnort Trogen engagierte er sich in der Feuerwehr, weil dies für ihn damals die einzige Möglichkeit war, sich in die Gemeinde einzubringen. Nach der Einführung des Ausländerstimmrechts wurde Weber Mitglied der Einbürgerungskommission. 2006 wählten ihn die Trogner in den Gemeinderat.

«Dienst an der Allgemeinheit» – ein Begriff, der im Gespräch mit ihm immer wieder fällt. Er begründet damit seine Nationalratskandidatur ebenso wie die Teilnahme in der Fernsehsendung «Mini Beiz, dini Beiz».

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