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Der Wegzug der Landi wird bedauert

Die Landi Kirchberg Genossenschaft informierte am Dienstag im Toggenburgerhof zu ihren Plänen, im Bazenheider Industriegebiet einen Neubau zu realisieren. Die Eröffnung ist 2019 geplant.
Beat Lanzendorfer
Der Neubau der Landi Kirchberg Genossenschaft soll in der neuen Industriestrasse in Bazenheid zu stehen kommen.

Der Neubau der Landi Kirchberg Genossenschaft soll in der neuen Industriestrasse in Bazenheid zu stehen kommen.

Über die Neubaupläne der Landi Kirchberg Genossenschaft berichtete diese Zeitung am 15. Dezember 2017. Mit dem Umzug nach Bazenheid möchten die Verantwortlichen den engen Verhältnissen am jetzigen Standort an der Husenstrasse ein Ende setzen.

Obwohl der Informationsanlass am Dienstag im Toggenburgerhof gut besucht war, warf er keine allzu grossen Wellen. Fragen tauchten ganz wenige auf, was Geschäftsführer Daniel Dörflinger damit begründete, «dass die Menschen direkt in der Landi oder im Volg vorbeikommen, um sich nach dem weiteren Vorgehen zu erkundigen. Der Umzug der Landi wird bedauert und löst Emotionen aus. Die meisten Kundinnen und Kunden zeigen aber Verständnis, wenn wir ihnen die Situation erklären.»

Und weiter: «Der Volg wird weiterhin im Dorf bleiben. Wir nehmen unsere Verantwortung wahr und wissen um die Wichtigkeit eines Dorfladens.» Der Volg wird selbst während des Baus der Zentrumsüberbauung offen sein – in einem eigens aufgestellten Provisorium. Die jetzige Tankstelle im Bereich der oberen Harfenbergstrasse wird es hingegen nicht mehr geben. Dies wird damit begründet, dass Tankstellen, die sich in der Nähe einer Wohnzone befinden, nicht erlaubt sind, was nach der Realisierung der Zentrumsüberbauung der Fall wäre.

Pläne des Landi-Neubaus liegen beim Kanton

Die Pläne des Landi-Neubaus an der neuen Industriestrasse in Bazenheid liegen zurzeit beim Kanton. Der Bewilligung vorausgesetzt, soll der Spatenstich im Frühling/Sommer dieses Jahres erfolgen. Die Eröffnung wird in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres angestrebt.

Auf dem 5500 Quadratmeter grossen Areal sind im Weiteren ein Tankstellenshop plus ein Hochregallager für Agrarprodukte vorgesehen. Die Tankstelle beinhaltet eine 3-Säulen-Anlage mit integrierter Lastwagenbetankung. In Kooperation mit dem Regionalwerk Toggenburg rwt wird zusätzlich eine E-Ladestation für Elektroautos geplant. 40 der total 62 Parkplätze sind in einem Dachparking untergebracht, die über eine Auffahrtsrampe erschlossen sind.

Zurzeit beschäftigt die Landi in Kirchberg acht Personen, davon sind vier Auszubildende. Geschäftsführer Daniel Dörflinger geht davon aus, dass der Personalbestand nach der Neueröffnung um 80 Stellenprozente aufgestockt wird. Beim Tankstellenshop, der von 6 bis 22 Uhr geöffnet hat, sind 400 Stellenprozente vorgesehen. Acht bis zwölf zusätzliche Mitarbeiter werden dafür eingeplant. Das Sortiment des Volg in Kirchberg wird nach dem Wegzug der Landi angepasst.

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