Der Rheinfall, ein Erlebnis für alle

Am Mittwoch, 26. August, 8 Uhr, bestiegen 38 Frauen der katholischen Frauengemeinschaft Bazenheid und Präses Pfarrer Albin Rutz den Car und freuten sich auf ihren Ausflug.

Marta Baumgartner
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Die Frauen der katholischen Frauengemeinschaft Bazenheid. (Bild: pd)

Die Frauen der katholischen Frauengemeinschaft Bazenheid. (Bild: pd)

Am Mittwoch, 26. August, 8 Uhr, bestiegen 38 Frauen der katholischen Frauengemeinschaft Bazenheid und Präses Pfarrer Albin Rutz den Car und freuten sich auf ihren Ausflug.

Die Fahrt führte durchs Zürcher Weinland nach Rheinau, wo uns bei schönstem Wetter Kaffee und Gipfeli im Gartenrestaurant serviert wurden. Nach dieser gemütlichen Pause machten sich alle auf den kurzen Fussweg zur Klosterinsel am Rhein. Hier begann die Schifffahrt, die uns von Rheinau bis zum Rheinfall führte. Zu Beginn der Fahrt berichtete der Bootsführer allerhand Wissenswertes über die barocken Bauten auf der Klosterinsel. Doch schon bald kam das Kraftwerk Rheinau in Sicht, und alle mussten das Boot verlassen, um die Wehrstufe zu umgehen. Nachdem das Schiff auf einem Rollwagen das Hindernis überwunden hatte, ging die Fahrt durch das wunderbare Naturgebiet weiter, und wir erfuhren einiges über die Landschaft und die einheimische Tierwelt. Nach einer Stunde kam dann der 150 Meter breite und 23 Meter hohe Rheinfall in Sicht. Die spektakuläre Fahrt durch das imposante Rheinfallbecken begann. War das ein Erlebnis! Alle bekamen die tosenden Wassermassen hautnah zu spüren. Es gab ein Gekreische und Gelächter, und manche Frau war froh, als das Boot wieder etwas Abstand vom grössten Wasserfall Europas gewann. Nachdem die Gruppe das Boot beim Schlössli Wörth verlassen hatte, spazierten alle direkt zum Restaurant Park am Rheinfall, wo ein feines Mittagessen für uns bestellt war. Nach dem Essen ging es zu Fuss weiter. Ziel war das Schloss Laufen auf der gegenüberliegenden Flussseite. Vom Weg mit den vielen Stufen und von der Eisenbahnbrücke aus konnten wir den Rheinfall immer wieder aus einem andern Blickwinkel betrachten.

Beim Schloss angekommen, begab sich ein grosser Teil der Frauen auf den Belvedere-Weg, um den Wasserfall aus allernächster Nähe, nämlich von der Aussichtsplattform, zu sehen und auch zu spüren. Die andern suchten sich einen Schattenplatz im Restaurant und genossen eine Siesta. Danach gab es eine kurze Carfahrt nach Schaffhausen, und schon bald sah man grössere und kleinere Grüppchen durch die historische Altstadt mit den schönen Fassaden und den vielen Erkern schlendern. Nun war es Zeit, sich ein feines Dessert zu gönnen. Bei herrlichem Sonnenschein sass man im Freien und genoss feine Glaces oder auch ein kühles Getränk.

Zu Fuss oder mit dem Car erreichten gegen 17 Uhr alle das Wahrzeichen der Stadt, das Schloss Munot. Von der Zinne aus hatte man einen herrlichen Blick auf die Altstadt und den Rhein. Ein letzter Blick auf den Turm mit dem Munotglöckchen, und dann hiess es: Schaffhausen ade. Die Heimfahrt führte via Paradies, Truttikon, Neunforn und Frauenfeld nach Bazenheid. Einige Unermüdliche liessen den schönen Tag noch auf der Terrasse des Restaurants Bären gemütlich ausklingen.