«Der Regierungsrat steht von allen Seiten in der Kritik»

Patrick Waldburger, Trogenerstr. 22, 9042 Speicher
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Ich habe im Regionaljournal das 50-minütige Gespräch der Regierungsratskandidaten angehört. Dabei hat mich Peter Gut beeindruckt. Seine ruhige, sachliche Art hat mir gefallen. Er unterbricht die a nderen nicht beim Reden. Er verweist auch nicht darauf, dass ein Vorredner dasselbe schon gesagt hat. Er macht klare Aussagen und biedert sich nicht an. Ich habe mich daher entschieden: ich wähle Peter Gut.

Patrick Waldburger, Trogenerstr. 22, 9042 Speicher

Eine Gemeinde lebt von einer gesunden Durchmischung aus Alt und Jung. Die älteren Dorfbewohner bringen ihre Erfahrung ein, die jüngeren engagieren sich aktiv mit neuen Ideen. Ich bin selbst bereits pensioniert, setze mich aber aus Überzeugung weiterhin im Rahmen der Kommission Gesellschaft und Soziales für ein Miteinander der verschiedenen Generationen ein. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass unsere Gemeindepräsidentin Inge Schmid ein offenes Ohr für alle Bevölkerungsschichten hat. Sie versteht es sehr gut, die Stärken der verschiedenen Altersgruppen gezielt zum Wohl der Gemeinde einzusetzen und nimmt Rücksicht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse. Diese Qualität wünsche mir auch für den Kanton: Regierungsmitglieder, die wissen, dass es alle zusammen braucht für den Erfolg. Inge Schmid lebt das heute schon jeden Tag vor, deshalb gebe ich ihr meine Stimme.

Hans Frischknecht, Eggstrasse 47, 9055 Bühler

Der Ausserrhoder Regierungsrat konstituiert sich selbst. Wie er sie durchführt, entscheidet er eigenständig. Artikel 10, Absatz 1 des Organisationsgesetz regelt die Neuzuteilung während der Amtsdauer explizit: «Hat während der Amtsdauer eine Ersatzwahl stattgefunden oder beantragt ein Mitglied eine Neuzuteilung, entscheidet der Regierungsrat erneut über die Zuteilung der Departemente und Stellvertretungen. Gleiches gilt für die ständigen Vertretungen des Regierungsrates.» Nach meinem Kenntnisstand strebt keiner der verbleibenden Regierungsräte einen Tausch des Departementes an. Die Chance ist deshalb sehr gross, dass das neu gewählte Regierungsratsmitglied das Departement Bau und Volkswirtschaft übernehmen wird. Dort stehen Geschäfte mit hoher Bedeutung an. Die Neuauflage des Richtplanes sowie die Revision des Bau- und Raumplanungsgesetz werden je nach Sensibilität des Gesetzgebers das Erscheinungsbild der Dörfer und allenfalls auch unsere geliebte Landschaft verändern. Zeitgemässe Bauten in den Dörfern und dies unter Berücksichtigung des verdichteten Bauens. Schutz für jene historisch bedeutenden Bauten, welche schützenswert sind. Nachhaltige und vorausschauende Raumplanung, welche dem Erhalt der Landschaft gerecht wird. Dölf Biasotto hat mit der Ausübung der ihm anvertrauten Aufgaben im vergangenen Regierungsprogramm bewiesen, dass er der Gratwanderung von Entwicklung und Sorgfalt für Dörfer und Landschaft gewachsen ist. Ich wähle Dölf Biasotto in den Regierungsrat, weil er die passenden Qualifikationen für die bevorstehenden Aufgaben mitbringt.

Yves Noël Balmer, Ahornstrasse 5, 9100 Herisau

Dölf Biasotto ein wirklicher Unternehmer? Seit Beginn des Wahlkampfes um den freiwerdenden Sitz des Regierungsratswerden die unternehmerischen Fähigkeiten und Erfolge unseres freisinnigen Kandidaten gross gelobt. Nachdem er seinen Gegenkandidaten und seine Gegenkandidatin als faktische Staatsangestellte (im negativen Sinn) darstellte, erlaube ich mir, auch einige Fragen zu stellen: Hat Dölf Biasotto nicht ein finanziell sehr gesundes und in der Region bestens verankertes Bauunternehmen mit ansprechendem Personalbestand übernommen? Was ist davon nach kurzer Zeit übrig geblieben? Ein (fast) Einmannbetrieb mit Aufträgen genau von diesem Staat, zum Beispiel aus dem letzten Regierungsprogramm. Und jetzt? Neues Ziel: Regierungsrat! Wird ein Regierungsrat nicht auch vom Staat entlöhnt? Die Antworten überlasse ich dem neutralen Leser. Gut haben wir die Wahl!

Werner Künzler, Platz 220, 9428 Walzenhausen

Der Frühling beschenkt uns mit den ersten Blüten, die für den Regierungsrat Kandidierende glänzen in den Medien und der Öffentlichkeit und buhlen mit Blüten ihrer Wahl – sprich Versprechen – um unsere Gunst. Gut, dass wir eine Wahl haben. Treffen wir diese aufgrund der durch Wahlversprechen erzeugten Sehnsüchte, Ängste, Hoffnungen? Aufgrund der Nettigkeit derer, die «es» richten werden, so dass Ängste verschwinden, Sehnsüchte gestillt und Hoffnungen erfüllt werden? Es könnte sein, dass wir getäuscht werden – Blüte ist eine Bezeichnung für falsche Banknote. Was, wenn Rahmenbedingungen, Systemgrenzen und Gesetze, die politische Lage und/oder Partikularinteressen die Verwirklichung der Wahlversprechen verhindern, Sehnsüchte, Hoffnungen unerfüllt bleiben? Was, wenn es stimmen sollte, dass Politik ein mit Interessen vermintes Gelände ist? Welche Interessen unterstützen wir? Die von einer Partei- und/oder Verbandselite für die Kandidierenden und uns vorgedachten und vorgegebenen? Wählen wir Hampelmänner oder Hampelfrauen, deren Blüten – sprich Wahlversprechen – sich später als Falschgeld erweisen? Ich wähle Peter Gut. Er verspricht, im Regierungsrat seine Arbeit zu tun. Er wird tun, was die meisten von uns tun: die ihm übertragene Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen erledigen. Er wird in stürmischen Zeiten den Überblick behalten, Unverbindlichkeit Genauigkeit entgegenhalten und als Parteiunabhängiger nur sich selbst verpflichtet sein.

Barbara Baumgartner, Städeli 777, 9428 Lachen

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden steht aktuell von allen Seiten in der Kritik. Insbesondere wird eine klare Führung und der Mut zu Entscheidungen bemängelt. Mit der Wahl eines neuen Mitgliedes der Regierung können wir eine Person wählen, die genau die fehlenden Eigenschaften besitzt. Ich kenne und schätze Inge Schmid seit Jahren. Ich bewundere Ihre gewissenhafte Vorbereitungen und präzisen Analysen jeder einzelnen Aufgabenstellung. Zusätzlich hat Inge Schmid den Mut, auch unpopuläre Entscheidungen zum Wohle aller zu fällen und die Kraft, durc h eine klare Führung die Entscheidungen umzusetzen. Mit Inge Schmid als Regierungsrätin gewinnt unsere Regierung an Führungsstärke und Mut zu notwendigen Entscheidungen.

Edgar Bischof, SVP-Kantonsrat, Stofelrain 6, 9053 Teufen

Das Appenzeller Vorderland verfügt über eine eindrückliche Anzahl an Arbeitsplätzen in verschiedenen Industrien, welche um mindestens 17,5 Prozent gesteigert werden muss. Die daraus resultierenden Dienstleistungen und Produkte werden in der ganzen Welt angeboten. Unternehmerisches Denken und Handeln ist entscheidend für die Erfolge in unserer Region – dem Appenzeller Vorderland. Ausschlaggebend ist dabei die Fähigkeit, zur richtigen Zeit das Richtige zu unternehmen. Erfolgreich ist jemand, der in der Lage ist, über lange Zeit Leistungen zu erbringen, unabhängig von der Aufgabe. Förderlich ist jemand, der dazu bereit und qualifiziert ist, Widerwärtigkeiten zu trotzen, Chancen zu erkennen, Strategien zu entwickeln und wirksam zu implementieren. Wenn Gelassenheit, Humor und Volksnähe diese Begabungen ergänzen, wird es noch erfolgreicher. Als Vorderländer Unternehmer bin ich dankbar und froh, eine Persönlichkeit wie Peter Gut seit vielen Jahren zu kennen, im Bewusstsein, dass er ein erfahrener und engagierter Berufsmann sowie Politiker ist, der das Talent besitzt, Trennendes zu erkennen, zu überwinden und Zusammengehörendes zu verbinden sowie Bewährtes zu innovieren. Das hat er schon oft bewiesen, das ist für unseren Kanton entscheidend und auch das Appenzeller Vorderland, welches weiter vorwärts machen muss, um nicht bewusst vergessen zu werden. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, wähle ich Peter Gut in den Regierungsrat. Denn Peter Gut tut dem Appenzeller Vorderland und auch unserem Kanton gut. Was Peter Gut tut, tut uns allen gut.

Marcel Jüstrich, Just AG 9428 Walzenhausen

Nach Studium aller Leserbriefe und den Statements der Parteien wird klar: Es darf nicht weitergehen wie bisher! Leere Floskeln und Schulterklopfen sind passé, wir wollen einen Mann, der Lösungen aus dem Spitalverbundsdilemma aufzeigt und dank seiner Führungserfahrung diese auch durchsetzen kann, ohne jemanden vor den Kopf zu stossen. Peter Gut ist auch ein Mediator – kein Selbstdarsteller – und dies ist wichtig. Zeigen wir ihm durch unsere Wahl, dass er auch im Hinterland Vertrauen geniesst! Seine Eröffnungsrede der Kantonsratssitzung vom 20. Februar (Amtsblatt Nr. 8) hat uns tief beeindruckt. Peter Gut, Sie sprechen der Bevölkerung aus dem Herzen, das heisst, Sie fühlen deren Puls! FDP und SVP haben nochmals tüchtig aufgerüstet, Peter Gut muss seinen Wahlkampf mit Spenden und aus dem eigenen Sack finanzieren. Dies muss honoriert werden, indem die Bevölkerung vollzählig an die Urne geht und Peter Gut schon bald seines Amtes walten kann!

Peter und Uschi Grünig, Äckerli 840, 9064 Hundwil

Das Ausserrhoder Stimmvolk hatte die Wahl und nun gleich noch einmal. Der Parteiunabhängige Peter Gut vermochte im ersten Wahlgang überraschend viele Wählerinnen und Wähler zu überzeugen. Und dies mit wenig Geld; im Gegensatz zur Konkurrenz, die ihr Budget grossflächig und sogar ausserkantonal an Plakatwänden demonstrierte. Warum denn nur? Peter Gut hat die Kompetenz und den Leistungsausweis – Biasotto und Schmid aber wohl auch. Als Alleinstellungsmerkmale zeichnen Peter Gut Humor, Schlagfertigkeit, hervorragende rhetorische Fähigkeiten und Unabhängigkeit aus. Inge Schmid fühlt sich «allen gleichermassen verpflichtet», Dölf Biasotto ist bestens vernetzt und verspricht «den Fünfer und das Weggli». Peter Gut hingegen hat Werte, die ihn leiten. Für diese steht er ein, der Charakterkopf, und ausser seinen Werten ist er niemandem verpflichtet. Gut, haben wir eine Wahl – unsere Wahl ist Gut.

Andrea Zeller Nussbaum, Kantonsrätin, Chris Nussbaum-Zeller, Alexandra Nussbaum, Grund 386, 9405 Wienacht-Tobel