«Der Plan hat sich nicht geändert»

Im Herbst hatte das kantonale Baudepartement dem Antrag zur Teiländerung des Überbauungsplans Campingplatz Bächli zugestimmt. Sandra und Philipp Thoma, die diesen Frühling den Campingplatz von dessen Eltern übernehmen werden, schauen trotz der Ablehnung zum Naturpark Neckertal positiv in die Zukunft.

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Im Herbst hatte das kantonale Baudepartement dem Antrag zur Teiländerung des Überbauungsplans Campingplatz Bächli zugestimmt. Sandra und Philipp Thoma, die diesen Frühling den Campingplatz von dessen Eltern übernehmen werden, schauen trotz der Ablehnung zum Naturpark Neckertal positiv in die Zukunft.

Im Herbst gab es Pläne, den Campingplatz mit einfachen Unterkünften auszubauen. Ist dieses Vorhaben nach der Ablehnung des Naturparks Neckertal noch aktuell?

Diesen Plan verfolgen wir weiterhin, ja. Wir sind gerade daran, einen Wohnwagen so auszubauen, dass etwa fünf Personen darin schlafen und essen können. Bis im Frühling sollte der Umbau abgeschlossen sein, so dass wir den Wagen vermieten können. Abhängig vom Erfolg dieses Pilotprojekts werden wir dann entscheiden, wie wir weiter verfahren wollen. In diesem Jahr ist der weitere Ausbau des Campingplatzes aber noch kein Thema.

Wird es denn eine genügend hohe Nachfrage nach solchen Unterkünften geben, wenn die zusätzlichen Besucher, die der Naturpark generiert hätte, jetzt wegfallen?

Den Entscheid, auszubauen, haben wir unabhängig vom Projekt Naturpark gefällt. Wir haben einfach festgestellt, dass bei einigen unserer Besucher das Bedürfnis nach ein wenig mehr Komfort da ist. Dass diese zwei Projekte nun parallel gelaufen sind, war reiner Zufall.

Auf wann planen Sie nun den definitiven Ausbau mit fixen Unterkünften?

Das ist von mehreren Faktoren abhängig. Zum einen müssen wir sehen, wie es mit der Vermietung des Wohnwagens funktioniert. Zum anderen müssen wir uns entscheiden, welche Art von Unterkünften wir haben wollen. Es gibt auf dem Markt verschiedene Produkte, die sich in Grösse, also wie viele Personen darin Platz haben, und Komfort unterscheiden. Letztlich ist es aber natürlich eine Preisfrage. Von daher ist es auch durchaus denkbar, den Ausbau schrittweise zu realisieren. (uh)