Der neue Präsident ist der alte

WOLFHALDEN. Am Freitag trafen sich 92 von rund 200 Mitgliedern des Ausserrhoder Patentjägervereins zur Hauptversammlung im Saal der «Krone», Wolfhalden. 18 Jungjäger waren zum erstenmal dabei.

Karin Erni
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Alt Jagdverwalter Willi Moesch wird von Stefan Frischknecht geehrt. (Bild: ker)

Alt Jagdverwalter Willi Moesch wird von Stefan Frischknecht geehrt. (Bild: ker)

WOLFHALDEN. In seiner Begrüssungrede freute sich der Präsident der Ausserrhoder Patentjäger, Stefan Frischknecht: «40 Prozent unserer künftigen Regierung sind hier im Saal anwesend.» Gemeint war Regierungsrat Paul Signer, der in seiner Funktion als oberster Jagdherr der Versammlung beiwohnte, sowie der neugewählte Regierungsrat Alfred Stricker.

Präsident für weitere Amtszeit

«Mein Amt steht zur Disposition», sagte Stefan Frischknecht, als sich ein Mitglied negativ über die unpassende Kleiderwahl der Jungjäger äusserte. Er dürfe es gerne übernehmen und besser machen, sagte Frischknecht ruhig, aber bestimmt. Im Vorfeld war es nämlich nicht gelungen, einen Nachfolger für ihn als Präsidenten zu finden. Weil sich auch beim Traktandum Wahlen kein Kandidat meldete, stellte Frischknecht sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Das solle aber nicht heissen, dass er den Job weitere drei Jahre machen werde, sagte Frischknecht. «Wir suchen weiterhin nach einem geeigneten Nachfolger und hoffen, dass wir innerhalb des nächsten Jahres jemanden finden. Dann kann ich die Person noch ein Jahr lang im Amt begleiten.»

Neues Wirtepaar gefunden

Schützenmeister René Frischknecht trat aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurück. Für ihn wurde Jochen Steinke aus Herisau gewählt. Frischknecht durfte ausserdem vermelden, dass mit Susanne und Frank Helm aus Herisau ein neues Wirtepaar für den Schiessstand Hintere Au in Schwellbrunn gefunden werden konnte.

Präsident Stefan Frischknecht lobte den abgetretenen kantonalen Jagdverwalter Willi Moesch für dessen Verdienste. Moesch, der seit 27 Jahren Mitglied ist, wurde zum Ehrenmitglied befördert und mit einer geschnitzten Holztafel geehrt. Sein Nachfolger Heinz Nigg war ebenfalls anwesend und stellte sich und seine Tätigkeit den Jägern vor.

Vom schweizerischen Jagdverband war Hanspeter Egli anwesend. Er informierte über Aktivitäten des Verbands auf Bundesebene. Er nannte unter anderem die obligatorische Fleischbeschau, deren Einführung der Verband verhindern konnte.

Die Versammlung verlief unaufgeregt. Alle Traktanden wurden gutgeheissen. Die Jahresrechnung schloss mit einem Minus von rund 1200 Franken.

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