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Der neue Obersportler

Markus Koch ist bei der IG Sport Region Herisau ein Mann der ersten Stunde. Seit der Gründung vor sieben Jahren war er Vizepräsident. Jetzt löst er Präsident Peter Schmid ab.
Patrik Kobler
Freund des Teamgedankens: Seit gestern abend ist Markus Koch Präsident der IG Sport Region Herisau. (Bild: pk)

Freund des Teamgedankens: Seit gestern abend ist Markus Koch Präsident der IG Sport Region Herisau. (Bild: pk)

HERISAU. Markus Koch war schon dabei, als im kleinen Kreis über die Gründung der IG Sport nachgedacht worden war. An der Gründungsversammlung im März 2009 stellte er sich dann als Sportlicher Leiter zur Verfügung. Diese Aufgabe bereitete ihm Freude. Als Präsident Peter Schmid aber nach sieben Jahren seinen Rücktritt ankündigte und ein Nachfolger gesucht wurde, war in Koch schnell ein Kandidat gefunden. Erstens ist der 38-Jährige bereits Vizepräsident, zweitens ist er Sportler und drittens arbeitet der Banker in einer Stabsstelle bei der UBS Ostschweiz und ist es sich gewohnt, Projekte zu managen. Weil ihm der Sport und die IG am Herzen liegen, hat er zugesagt. Den Laden umkrempeln will er nicht. Vielmehr will er die Arbeit seines Vorgängers fortführen.

Passionierter Sportler

Markus Koch ist passionierter Sportler. Als Anfang der 90er-Jahre in Herisau ein Unihockeyclub mit dem abenteuerlichen Namen Amazuru entstand, war er dabei. Später entwickelte sich daraus der UHC Herisau. 2001 wechselte er zum UH Appenzell, bei dem er auch als Trainer aktiv war. Zudem ist der Vater dreier Kinder im Winter auf den Ski und im Sommer auf dem Velo anzutreffen. Eigentlich war er Biker, inzwischen hat ihn aber sein IG-Vorstandskollege Michael Stern auch fürs Rennvelo begeistert. Koch schätzt seine Vorstandskollegen. Selbst wenn an den Sitzungen kontrovers diskutiert werde, komme man gut miteinander aus, sagt er. Sich selbst bezeichnet er als «Freund des Teamgedankens». Er möchte weiterhin den kollegialen Umgang pflegen. «Ich muss mich über niemanden stellen. Wir sind alle gleichwertig im Vorstand.» Er kündigt aber an, auch einmal unbequem sein zu wollen. Denn die IG Sport müsse sich ständig fragen, ob sie die richtigen Sachen mache.

IG als Bindeglied

Die Dachorganisation sieht Koch in erster Linie als Bindeglied zwischen den Vereinen und der Gemeinde. Sein erklärtes Ziel ist es zudem, die Vereine miteinander zu verbinden und Menschen zusammenzubringen. Deshalb will die IG das Sport-Forum und den im letzten Jahr gestarteten Vereinsdialog weiterführen. Auch an den bewährten Herisauer Sporttagen soll festgehalten werden. In der Vergangenheit war die IG Sport auch politisch aktiv – beispielsweise hat sie die Abklärung des Bedarfs einer zusätzlichen Dreifachturnhalle oder einen Mehrzweckraum auf dem Ebnet gefordert sowie die Erstellung einer Photovoltaik-Anlage auf den Ebnetturnhallen in Frage gestellt. «Wir stellen nicht aus Selbstzweck solche Forderungen auf. Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse der Vereine aufzunehmen und den Sport in Herisau vorwärtszubringen.»

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