Der neue Leiter der Kronberg-Gastronomie im Interview: «In den Bergen ist alles entspannter»

Der Kronberg hat einen neuen Leiter der Gastronomie: Max Thoma. Der gebürtige Amdner übernimmt auf Beginn der Sommersaison 2019 die Position von Rolf Fankhauser. Was er von seiner neuen Stelle erwartet und warum er sie angenommen hat erzählt er im Interview.

Valentina Thurnherr
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Max Thoma, neuer Leiter der Kronberg-Gastronomie. (Bild: PD)

Max Thoma, neuer Leiter der Kronberg-Gastronomie. (Bild: PD)

Sie sind der neue Leiter der Kronberg-Gastronomie: Erzählen Sie uns etwas über Ihren Werdegang?

Ich bin in Amden am Walensee aufgewachsen und habe dort im Hotel Arvenbüel die Lehre zum Koch und später noch die Service-Lehre im Grand Hotel Hof Ragaz in Bad Ragaz absolviert. Danach hatte ich dann meine Wanderjahre, die mich von der Pizolhütte bis hinunter an den Genfersee geführt haben. Im Sommer 1998 arbeitete ich dann eine Sommersaison lang im Landgasthof-Sternen in Benken und von 2003 bis 2007 war ich in Geroldswil in einem Seminar und Bankett Hotel tätig. Bis 2016 arbeitete ich in Luzern im Schützenhaus und zuletzt war ich Betriebsleiter des Seefeldparks in Sarnen.

Sie kommen jetzt also vom See in die Berge: Welche Unterschiede erwarten Sie?

Im Sommer geht es besonders am See viel hektischer zu und her, das darf keines Falls unterschätzt werden. Zwischen Badigast und Wanderer besteht der grösste Unterschied darin, dass letzterer mehr Zeit hat. In den Bergen ist alles etwas gemütlicher und entspannter. Die Stimmung ist eine ganz andere und für mich sind die Berge auch ein Stück Heimat.

Was hat Sie an der Stelle im Berggasthaus Kronberg gereizt?

Der Reiz war, dass ich wieder einmal etwas anderes machen wollte. Ich war sehr lange im Tal unterwegs und da ich selbst auch in den Bergen aufgewachsen bin, gehe ich sehr gerne auf den Kronberg. Die Berge faszinieren mich, ebenso das Appenzellerland mit seiner Kultur und dem Brauchtum.

Wie bereiten Sie sich auf Ihre neue Stelle vor?

Ich bin gerade dabei mich einzulesen und bin deswegen schon tageweise vor Ort. Ab April werde ich dann etwas regelmässiger anwesend sein. Ich spreche mich auch mit meinem Vorgänger Rolf Fankhauser ab und hole mir bei ihm Informationen. Es wird also eine fliessende Übergabe im Sommer. Ich freue mich allerdings sehr auf die Arbeit im Berggasthaus Kronberg und auf die neue Herausforderung dort.