Der Nationalliga A einen Schritt näher

Mit zwei Siegen hat sich der STV Walzenhausen für die Spiele um den Aufstieg in die Nationalliga A qualifiziert, nachdem die Walzenhausener erst letzte Saison in die Nationalliga B aufgestiegen waren. Die Vorderländer sind überzeugt, dass sie auch in der kommenden Aufstiegsrunde gute Chancen haben.

Martin Schneider
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Der STV Walzenhausen (blaues Trikot) war gegen den TV Oberwinterthur die dominierende Mannschaft. (Bild: mas)

Der STV Walzenhausen (blaues Trikot) war gegen den TV Oberwinterthur die dominierende Mannschaft. (Bild: mas)

FAUSTBALL. Im ersten Spiel trat die Faustballriege des STV Walzenhausen vor Heimpublikum auf der Franzenweid gegen den STV Affeltrangen an. Nach einem ausgeglichenen Start schafften es die Walzenhausener, vermehrt Druck aufzubauen, und sie konnten ihre Führung zwischenzeitlich auf vier Punkte ausbauen. Den ersten Satzball beim Stand von 10:7 verwerteten die Appenzeller und gewannen mit 11:7. Im zweiten Satz fand auch der STV Affeltrangen ins Spiel, und die Partie verlief ausgeglichener. Am Ende mussten die Appenzeller den zweiten Satz an die gegnerische Mannschaft abgeben. In den beiden weiteren Sätzen dominierten wiederum die Vorderländer. Zwar konnten sich die Thurgauer gegen Ende des dritten Satzes noch einmal bis auf 10:9 herankämpfen, jedoch mussten sie auch dieses Spiel abgeben. In der letzten Partie fiel das Ergebnis mit 11:5 klar zugunsten der Heimmannschaft aus, die vor allem gegen Ende hin viel Druck aufbaute und wenig Fehler machte. Im Satzverhältnis stand es somit 3:1 für Walzenhausen, und sie gewannen das erste Match. Im zweiten Match des Spieltages standen sich der STV Affeltrangen und der TV Oberwinterthur gegenüber, was den Vorderländern die Möglichkeit gab, sich etwas auszuruhen.

Beim Ende des vierten Satzes hatten beide Mannschaften gleich viele Satzgewinne, was eine fünfte Partie innerhalb dieses Matches nötig machte. Letztlich verloren die Thurgauer auch dieses Spiel mit einem Satzverhältnis von 2:3.

Kleiner Rückschlag

Der erste Satz im Spiel gegen den TV Oberwinterthur bedeutete einen Rückschlag für die Mannschaft des STV Walzenhausen, die nach einem ausgeglichenen Anfang den Spielfluss ein wenig verloren hatte und sich 5:11 geschlagen geben musste. Die beeindruckende Antwort auf den Satzverlust folgte in der nächsten Partie.

Die Walzenhausener spielten stark, dominierten den zweiten Satz zu jedem Zeitpunkt und gewannen 11:2. Dem TV Oberwinterthur, der im ersten Satz noch mit wenig Fehlern gespielt hatte, schien keine Aktion mehr wirklich zu gelingen. In den beiden weiteren Sätzen fanden die Oberwinterthurer zwar wieder vermehrt ins Spiel zurück, mussten sich aber beide Male geschlagen geben. Der STV Walzenhausen gewann damit auch sein zweites Spiel und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde in die Nationalliga A.

«Hartes Stück Arbeit in Nati A»

Für die Aufstiegsrunde ist Remo Pinchera, Spieler Nummer 10 des STV Walzenhausen, zuversichtlich. «Wir rechnen uns gute Chancen für den Aufstieg aus», sagte er. Als Vorteil sieht er die Tatsache, dass die Walzenhausener jeweils zusammen mit der Nationalliga-A-Mannschaft Faustball Widnau trainieren, welche in den letzten zwei Jahren Schweizer Meister wurde.

Skeptischer ist Remo Pinchera bezüglich der Frage nach dem Ligaerhalt bei einem allfälligen Aufstieg. «In der Nationalliga A wird es dann ein hartes Stück Arbeit. Die besten fünf Teams der Nationalliga A sind über unserem Niveau.»

Die Aufstiegsspiele finden im Zeitraum zwischen dem 7. und 11. September statt. Das genaue Datum steht noch nicht fest. Dann werden der Meister der Nationalliga B West, die zweitletzte Mannschaft der Nationalliga A sowie der STV Walzenhausen in drei Spielen aufeinandertreffen.