Der letzte Schnee

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Ein Winter in den Bündner Bergen. Was tun, wenn der grosse Schnee ausbleibt und mit ihm die Gäste? Paul und Georg stehen wie jedes Jahr an ihrem alten Schlepplift.Doch so schnell bringt den ordentlichen Georg nichts aus der Ruhe und den grossen Fabulierer Paul nichts zum Schweigen. Zu allem fällt ihm eine Geschichte ein, um das grosse Verschwinden aufzuhalten und die verkehrte Welt wieder ins Lot zu bringen. Paul redet über die Kapriolen des Wetters und über das Glück des Lebens, er spricht über seine grosse Liebe Claire und erzählt von seinem Sohn, de mache, was er wolle. Er erzählt vom Leben in den Bergen, in den Tälern, von den Vorfahren und Vorbildern, von Sieg und Niederlage, Schule und Erziehung, und denkt über die zeitlosen Fragen nach Herkunft und Zukunft nach. Der Autor Arno Camenisch beschreibt auf seine unverkennbare und eigenwillige Art bildstark sowie sehr präzise vom Ende und Verschwinden in einem Tal im Wandel der Zeit, während der Schlepplift im Hintergrund regelmässig weiterrattert, so wie der Lauf der Welt.

Arno Camenisch: Der letzte Schnee; Verlag: Engeler, 99 Seiten; Bibliothek Wattwil.