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Der kleine feine Unterschied

Brosmete
Felix Merz

An einem Workshop vor einigen Tagen. Der Moderator stellt uns eine Aufgabe, die zu Beginn harmlos klingt und am Ende Erstaunliches zu Tage bringt. Die Aufgabenstellung: Mit seinem Gegenüber argumentieren. In einer ersten Runde immer mit dem Satzbeginn «Ja, aber …». Was passiert? Natürlich, das Gespräch gerät in eine negative Spirale. So sind konstruktive Resultate kaum zu erwarten. Dann folgt die zweite Gesprächsrunde mit denselben Themen und dem kleinen feinen Unterschied, eine Antwort jeweils mit den Worten «Ja, und …» zu beginnen. Die Aussagen des Gegenübers sollen ergänzt und nicht hinterfragt werden. Man braucht nur ein einziges Wort auszutauschen und schon ändert sich die gesamte Atmosphäre. Konsequent positiv zu argumentieren ist gar nicht so einfach. Zu sehr ist die Gewohnheit der Skepsis und Hinterfragung in uns drin. In der Zweiten verläuft das Gespräch positiv und am Ende merkt man, dass Lösungen aus einer ganz anderen Perspektive entstehen. Es braucht nicht immer die grossen Gesten, manchmal reicht ein einziges Wort und man sieht die Dinge anders. Meine Aufgabenstellung an Sie für die nächste Konversation im Büro oder Zuhause: während 10 Minuten konsequent positiv argumentieren. «Ja, und …». Lassen Sie sich drauf ein und staunen Sie.

Felix Merz

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