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Der Kinder liebste Ausstellung

Am Samstag hat das Naturmuseum seine Osterausstellung «Allerlei rund ums Ei» eröffnet. Wegen der im Museum schlüpfenden Küken und der flauschigen Kaninchenbabies ist die jährliche Ausstellung ein Besuchermagnet. Zum letztenmal findet der Dauerbrenner im Kunklerbau statt.
Elisabeth Reisp
Die Vielfalt der Eier zeigt sich im Schaukasten, wo ein Teil der 10 000 Eier umfassenden Sammlung des Naturmuseums ausgestellt ist. (Bilder: Ralph Ribi)

Die Vielfalt der Eier zeigt sich im Schaukasten, wo ein Teil der 10 000 Eier umfassenden Sammlung des Naturmuseums ausgestellt ist. (Bilder: Ralph Ribi)

Noch sind die Kaninchen so klein, sie passten noch in eine Hand. Sofern man sie denn hochheben dürfte. Das Kantonale Veterinäramt verbietet dies aber. Es hat dem Naturmuseum strenge Auflagen erlassen für die temporäre Haltung von lebenden Tieren in der Ausstellung. Kaninchen, Hühner und Küken dürfen im Naturmuseum zwar hoppeln, gackern und schlüpfen, anfassen darf sie aber nicht einmal der Direktor des Naturmuseums, Toni Bürgin.

Bis fünf Schulklassen täglich

Die Ausstellung «Allerlei rund ums Ei» ist aber vielmehr als ein Kleintierzoo. Eindrücklich zeigt sie die Eigenheiten der, wie Bürgin es nennt, «wichtigsten Errungenschaft der Natur». Das Ei steht im Mittelpunkt in all seinen Formen, Farben und Eigenschaften. Von der Befruchtung bis zum Schlüpfen der Tiere ist die Entwicklung des Eies verständlich dargestellt. Speziell geeignet ist die Ausstellung daher für Schulklassen. «Vier bis fünf Klassen besuchen pro Tag die Ausstellung», sagt Bürgin. Durchschnittlich verzeichnet das Museum zu dieser Zeit 250 Besucher. «Das sind doppelt so viele, wie an anderen Tagen.»

Zum letztenmal findet die Eierausstellung im Kunklerbau an der Museumsstrasse statt. Nächstes Jahr um diese Zeit wird das Museum bereits seinen Neubau im Neudorf bezogen haben. «Dann wird die Ausstellung etwa einen Drittel grösser werden», sagt Bürgin.

In diesem Jahr dauert die Eierausstellung mit 54 Tagen rund zwei Wochen länger als in anderen Jahren. Der Zulauf ist gross: Bereits 40 Klassen haben sich für eine Führung angemeldet, die beliebten Workshops zum Schoggihasen-selber-Giessen sind schon längst ausgebucht.

Ergänzend zur Sonderausstellung bietet das Naturmuseum ein Rahmenprogramm mit zwei Mittagstreffs (9. März und 6. April), einer Eiermalwerkstatt für Familien (23. März) sowie einen Vortrag zum Tatort Vogelnest am 30. März. Gestern Sonntag wurde zudem gezeigt, wie aus alten Giessformen Schoggihasen entstehen.

Das Huhn, das Temperatur misst

Jedes Jahr versuchen Bürgin und sein Team dasselbe Thema anders aufzubereiten, ohne dass sie von Höhepunkten wie etwa dem ausgestopften Vogel Strauss ablassen. Dieses Mal kommt auch das Hammerkopfhuhn auf den Laufsteg der Vögel. Seine Besonderheit: Es kann mit dem Schnabel die Temperatur messen. Das muss es, weil das Huhn seine Eier in einem selbstgebauten Komposthaufen ausbrüten lässt. Die Vergärungswärme übernimmt die Arbeit der Henne. Damit diese weiss, ob der Haufen warm genug ist, steckt sie den Schnabel rein und misst. Hat dieser 37 Grad erreicht, vergräbt sie die Eier darin.

Der Hahn ist mit einigen Hennen im Gehege im Museum. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Der Hahn ist mit einigen Hennen im Gehege im Museum. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Täuschend echt ist der präparierte schlüpfende Python. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Täuschend echt ist der präparierte schlüpfende Python. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Schoggihasen gehören zu Ostern dazu. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Schoggihasen gehören zu Ostern dazu. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

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