Der Halbmond im Alpstein leuchtete und provozierte

«Künstler Meier mit seinem Halbmond auf der Freiheit», Ausgabe vom 8. September

Walter Bach, Chapfenböhlweg 1, 9100 Herisau
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«Künstler Meier mit seinem Halbmond auf der Freiheit», Ausgabe vom 8. September

Ein Innerrhoder namens Meier, Atheist und kleiner Markenschreier, hat die «hohe Freiheit» für sich genutzt, und viele Innerrhoder waren verdutzt. Gott hat auch Meier seine Freiheit geschenkt, leider haben ihn die Geister anders gelenkt. Denn sein Tun ist nicht ein christlicher Akt, hat auf der Freiheit einfach seinen Mond ausgepackt. Mit diesem Mond will er nun unsere Berg-Kreuze vertreiben, und uns die Null-Religion verschreiben. Erschreckt hat mich, dass sich niemand wehrt, und sich gegen dieses Ansinnen aufbegehrt. Die Innerrhoder sind etwas verlegen, was machen wir bloss mit diesem Haudegen? Der Halb-Mond in der Nacht hat geleuchtet in weite Ferne, auch der Herrgott hat ihn gesehen und die Sterne. Meier hat die halbe Welt auf sich gelenkt, dem Atheisten wurde Publicity ganz gross geschenkt. Ja, er wird in der Presse fast als Winkelried verehrt, weil er den Pfad vom «Kreuze-weg» begeht. Doch was wäre dieser Halb-Mond ohne den Atheisten Meier, niemand interessierte sich doch für den Künstler Meier. Einen Halb-Mond malen kann man schon im Kindergarten, da muss man doch nicht bis ins erwachsene Alter warten. Erschreckt hat mich der Halbmond nicht, aber die Geschichte mit den Weg-Kreuzen beschäftigt mich. Dass die Kunst nicht der Aufhänger dieser Geschichte war, sondern sein NEIN zu Gott und dem Kreuzestod, ist wohl klar. Als überzeugte Christen sollten wir uns vermehrt wehren, wenn uns solche Möchtegern-Künstler wollen belehren.

«Provokation ist gelungen», Ausgabe vom 9. September

Zum Zitat von Roger Fuchs «Ein Künstler, der eine Idee verfolgt – mag sie noch so abstrus sein –, hat Respekt verdient», ist Folgendes zu sagen: Die grausame Tötung des Büsis im Namen der Kunst (Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich um einen Artikel, der im Jahr 2005 erschien) ist nach wie vor verabscheuungswürdig und verdient keinen Respekt.