Der Friedhof wird saniert

Die Versammlung der Kirchgemeinde Haslen-Stein bewilligt einen Kredit über 300 000 Franken und wählt Franz Dörig zu ihrem Präsidenten.

Lukas Pfiffner
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HASLEN. Der Friedhof in Haslen soll und darf saniert werden. Kein Gegenwind war zu spüren, als die Kirchgemeinde Haslen-Stein am Freitag dem Kredit von 300 000 Franken zustimmte. «Als Basis diente die Platzbedarfsberechnung», sagte Kassier Gerold Breu, der das Vorhaben an der Versammlung in der Mehrzweckhalle erläuterte. Es gehe auch um Boden- und Verwesungsproblematik, zudem wurde die Festigkeit der bestehenden Mauer geprüft. Im Weiteren erfolgen Anpassungen der Umgebung (rollstuhl- und rollatorgerechte Erschliessung um die Kirche sowie Ergänzung Entwässerung/Kanalisation). Eine Innerschweizer Firma hat das Projekt ausgearbeitet.

Ein Teil aus Gräberfonds

80 000 Franken werden dem Gräberfonds entnommen, die Restfinanzierung ist über einen Kredit mit einer Laufzeit von zehn Jahren vorgesehen. Im Januar war das Vorhaben an einer Orientierungsversammlung vorgestellt worden. Offen gelassen werden muss derzeit, ob einst in einer zweiten Etappe die Sanierung einer benachbarten Fläche ebenfalls notwendig sein wird.

Zwei Neue im Kirchenrat

Elf Jahre lang gehörte Christian Ruf dem Kirchenrat an, davon acht als dessen Präsident. Auf den Freitag hatte er den Rücktritt eingereicht. Als Nachfolger stellte sich der bisherige Revisor Franz Dörig zur Verfügung. Die Versammlung wählte ihn ohne Gegenstimme zum Präsidenten.

Wie Christian Ruf wurde an der Versammlung Monika Kern verabschiedet. Sie war 2008 in den Kirchenrat gewählt worden, hatte gleichzeitig Einsitz im Pfarreirat genommen und dessen Präsidium übernommen. Ihr Platz im Kirchenrat wird seit der Versammlung vom Freitag durch Ursula Isenring belegt. Franz Dörigs Amt als Revisor ging an Remo Rechsteiner, der in Abwesenheit gleich zum Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission gewählt wurde. Diesem Gremium gehört ebenfalls Heidi Mauch neu an; sie ersetzt Pino Mosti.

Unveränderte Steuern

Bei einem Gesamtaufwand von rund 330 000 Franken schloss die Jahresrechnung mit einem Verlust von rund 3300 Franken. Dass dieser geringer ausfiel als die erwarteten rund 14 000 Franken, hängt mit höheren Steuereinnahmen zusammen. Ins Budget für 2016 wurden 25 000 Franken als aktueller Beitrag für die Friedhofssanierung aufgenommen, vorgesehen ist gesamthaft ein Minus von rund 15 000 Franken. Die Steuern wurden diskussionslos bei 18% für Haslen und bei 0,56 Einheiten für Stein belassen.