Der Frauenchor von Chilbury

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1940: Als immer mehr Männer nach London gehen oder eingezogen werden, beschliesst der Pfarrer von Chilbury in der Grafschaft Kent, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik wichtig ist, und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee stösst auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Ihr Enthusiasmus und die wundervolle Musik, die entsteht und die sie sich selbst nie zugetraut hätten, überzeugen die Frauen und richten sie auf. Der Chor hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden. Fünf Frauen erzählen von ihrem Leben im Dorf und davon, wie der Krieg ihr Leben verändert – wie er Verlust, Trauer und Angst erzeugt, aber doch nicht verhindern kann, dass auch Freundschaft und Liebe entstehen.

Jennifer Ryan: Der Frauenchor von Chilbury; Verlag: Kiepenheuer und Witsch, 480 Seiten; Bibliothek Lichtensteig.