Der erste Eindruck zählt

Die Arbeiten an den Gleisanlagen am Bahnhof Mogelsberg sind fast abgeschlossen. Manfred Guntlin beantwortet Fragen zur Ausgestaltung des Gebäudes und der Umgebung.

Urs M. Hemm
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Besprechen die Arbeiten (von links): Bruno Vogt (Verkehrsverein Mogelsberg), Max Huser (Wanderweg-Verantwortlicher), Stefan Hochreutener (Präsident Verkehrsverein Mogelsberg), Manfred Guntlin (Projektleiter Infrastruktur SOB) und Vreni Wild (Gemeindepräsidentin Neckertal). (Bild: Urs M. Hemm)

Besprechen die Arbeiten (von links): Bruno Vogt (Verkehrsverein Mogelsberg), Max Huser (Wanderweg-Verantwortlicher), Stefan Hochreutener (Präsident Verkehrsverein Mogelsberg), Manfred Guntlin (Projektleiter Infrastruktur SOB) und Vreni Wild (Gemeindepräsidentin Neckertal). (Bild: Urs M. Hemm)

MOGELSBERG. Am Dienstagabend trafen sich Vertreter des Verkehrsvereins Mogelsberg, der Gemeinde Neckertal sowie der Wanderweg-Verantwortliche mit Manfred Guntlin, dem Projektleiter Infrastruktur der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB). Ziel des Treffens war, Details abzuklären, die das Bahnhofsgebäude sowie dessen Umgebungsgestaltung im Rahmen der Umbauarbeiten am Bahnhof Mogelsberg betreffen.

Neues Beleuchtungskonzept

Der Standort des Billettautomaten bleibt unverändert. Neu hingegen ist die Beleuchtung des Perrons. «Wir haben hier in Mogelsberg ein Pilotprojekt laufen», sagte Manfred Guntlin. Dazu wurden LED-Leuchten mit Bewegungssensoren installiert. «Um Kosten zu sparen, aber auch, um der Lichtverschmutzung entgegenzuwirken, werden die Lichter in der Nacht gedimmt. Betritt aber jemand das Perron, werden die Lichter in diesem Bereich automatisch wieder heller», erläuterte er.

Der kleine Rundgang startete im Warteraum. Am Inventar selbst werde nichts geändert, sagte Manfred Guntlin. «Wir werden aber alles neu streichen und eine gute Beleuchtung des Raumes sicherstellen.» Die mit einem Zeitschloss versehene Tür des Warteraums werde wie bisher ab 20 Uhr geschlossen sein. Dem Aufstellen eines Ständers mit Broschüren des Verkehrsvereins sowie dem Anbringen von Bildern stehe die SOB grundsätzlich offen gegenüber. Die Idee, den Verpflegungsautomaten im Warteraum aufzustellen, wurde wieder verworfen. Erhalten bleiben die WC-Anlagen. «Die sind zwar alt, aber stets sauber und zweckmässig», urteilte Bruno Vogt, verantwortlich für Anlagen beim Verkehrsverein Mogelsberg.

Eine Bewirtschaftung der Parkplätze ist laut Manfred Guntlin nicht geplant. «Dies ist aber noch abhängig davon, ob die Parkplätze am Bahnhof Brunnadern kostenpflichtig sein werden», sagte er. In diesem Falle wäre zu befürchten, dass viele Pendler auf den Bahnhof Mogelsberg ausweichen und die geplanten zwölf Parkplätze auf der Seite der ehemaligen Landi nicht mehr ausreichen würden. Auf der anderen Seite des Bahnhofgebäudes sind ein Behindertenparkplatz, ein «Drop-off»-Parkplatz und einen für den Mieter der Wohnung, die sich im Gebäude befindet. Für Velofahrer werden ausreichend Ständer zur Verfügung stehen.

Beschilderung ergänzen

Ebenfalls auf dieser Seite soll nach den Umbauarbeiten das kleine Pärkli mit einer Sitzbank wieder hergestellt werden. «Die Gestaltung dieses Bereichs ist uns sehr wichtig, weil es das erste ist, was ein Besucher von Mogelsberg sieht», sagte Stefan Hochreutener. In diesem Zusammenhang soll auch die Beschilderung ergänzt werden. «Die Wanderwegweiser sind noch intakt, was aber fehlt, ist ein grösseres Schild, das in Richtung Dorfzentrum weist», meinte Max Huser, Wanderweg-Verantwortlicher.

Gemäss Manfred Guntlin sollten alle Arbeiten Ende Frühling 2016 abgeschlossen sein.

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