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Der Einsatz für Pendler geht weiter

Wil/Region Das Jahr 2016 war für die Mitglieder der IG Öffentlicher Verkehr Wil ein Desaster. Die Zerschlagung des Verkehrknotens Wil durch den Bund schmerze. Den Kampf für einen besseren Bus- und Bahnverkehr geben sie nicht auf. Wegen der Einführung des getakteten Güterverkehrs durch das Bundesamt für Verkehr werde der bisherige 00/30-Knoten Wil zerschlagen, indem einzelne Verbindungen gestrichen und Abfahrtszeiten viertelstundenweise verschoben wurden, hiess es an der Mitgliederversammlung.

«Wir verlieren so den beliebten ‹Rex› und die ‹S 1› fährt neu jeweils um 17.47 Uhr, was dazu führt, dass die Anschlüsse der Bahnlinien von Nord und Süd sowie der Regionalbusse mit überlangen Wartezeiten bestraft werden. Das ist inakzeptabel», so Urs K. Keller, Präsident der IG.

«Zug wird auf dem Abstellgleis enden»

Scheller schob die Verantwortung für den Abbau den kommunalen, kantonalen und nationalen Politikern zu. Diese hätten viel zu spät gemerkt, dass der «Zug» für Wiler Pendler auf dem Abstellgleis enden werde. Die IGöV habe sich mit vielen Schreiben an die entsprechenden Stellen für eine Korrektur der Beschlüsse eingesetzt – doch habe alles nichts genützt. Frustrierend sei gewesen, dass man nach langen Wegen durch die Behördeninstanzen, nur Absagen erhalten habe. «Die Verursacher verschanzen sich hinter gefällten Entscheiden. Der Knoten Wil existierte für die SBB sowieso nie, also muss auf diese Wiler Illusion auch keine Rücksicht genommen werden.» Scheller machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. Doch nun gelte es für die Zukunft die Weichen so zu stellen, dass man möglichst zeitnah wieder Verbesserungen für die Pendler aufgleisen könne.

Integraler Viertelstundentakt für den Stadtbus

Für den Busverkehr Wils werde sich wenig ändern. «Es wird Verspätungen wegen des hohen, motorisierten Individualverkehrs geben, freundliche und weniger freundliche Buschauffeure werden Dienst haben und immer noch werden Tickets per Hand ausgegeben werden. Vielleicht werden neue Wartehäuschen aufgestellt, dringend benötigte Fussgängerstreifen werden nicht aufgemalt werden und am Bahnhof steht man weiterhin im Regen sowie an unmöglichen Buskanten», zählte Scheller auf. Eine kleine Freude konnte er den Vereinsmitgliedern doch noch mitteilen: Im Dezember 2018 kommt der integrale Viertelstundentakt bei den Ortsbussen (ausser Linie 705) sowie eine neue Linie Eschlikon–Sirnach–Münchwilen–St. Margarethen (736). (pd)

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