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«Der Bogen wurde überspannt»

Nachgefragt

Nachdem bekannt wurde, dass in Sissach eine öffentliche Schlachtung durchgeführt werden sollte, wurde das Thema von der Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Philip Fässler, Betreiber der Metzgerei Fässler und der Appenzeller Fleisch und Feinkost AG, erzählt, wo er in dieser Debatte steht.

Wie kamen Sie zum Beruf «Metzger»?

Ich bin in einem Metzgereibetrieb aufgewachsen. Die Vielseitigkeit und die Verknüpfung von Landwirtschaft und dem Detailhandel macht den Beruf sehr spannend. Auch ist es ein altes Handwerk, dass meiner Meinung nach zur Kultur und zum Leben des Menschen gehört.

Was halten Sie von der Idee einer «öffentlichen» Schlachtung?

Der Bogen wurde mit dieser Idee ein wenig überspannt. Klar gehört zum Fleischkonsum auch die Fleischgewinnung. Das heisst aber nicht, dass der Kunde diesen Prozess erleben möchte. Wir arbeiten in einer kundenorientierten Branche und müssen uns anpassen.

Denken Sie, dass eine öffentliche Schlachtung den Fleischkonsum der Zuschauer beeinflusst?

Wohl eher weniger. Vielleicht würden die Zuschauer nach einer solchen Demonstration bewusster Fleisch konsumieren. Zuschauen würden wahrscheinlich nur die sowieso Interessierten und die Gegner. Und wie diese zwei Lager zu dem Vorgehen stehen, liegt auf der Hand. (sah)

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