Der Baumeister des Orchesters

TROGEN. Der 45jährige Matthias Hugentobler ist schon sein Leben lang Orgelbauer. Ihn faszinieren die Musik und der Platz, an dem die Orgeln stehen, die Kirchen. Schon als kleines Kind habe er versteckte Gänge darin gesucht.

Chris Gilb
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Aus dieser Perspektive sehen die wenigsten Kirchenbesucher ihre Orgel, Matthias Hugentobler hingegen ständig. (Bild: cg)

Aus dieser Perspektive sehen die wenigsten Kirchenbesucher ihre Orgel, Matthias Hugentobler hingegen ständig. (Bild: cg)

Matthias Hugentobler aus Stein hätte auch Forstwart werden können. Er entschied sich aber dann doch dazu, eine Ausbildung als Orgelbauer zu machen. Der Beruf ermöglicht es ihm seither, schon manche beeindruckende Orgel auf der ganzen Welt kennenzulernen. Doch die Umgebung einer dieser Orgeln hat ihm auch schon ein sehr unerfreuliches Erlebnis gebracht. Heute konzentriert er sich auf sein Haupteinsatzgebiet, die Ostschweiz und Graubünden, wo er Orgeln in insgesamt 150 Kirchen betreut und 80 Prozent seiner Arbeitszeit in diesen zubringt. Gerade ist er mit der Revision der Orgel in der reformierten Kirche Trogen beschäftigt. Privat sitzt Hugentobler auch selbst vor der Orgel, während er in seinem Beruf oftmals eher darin herumturnt. Doch vor Publikum spielt er nur Geige, als Mitglied der Appenzeller Streichmusik.

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