Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der Appenzeller Judenretter

Der in Walzenhausen geborene Carl Lutz hat als Vizekonsul in Budapest Zehntausende Juden vor dem sicheren Tod bewahrt. Eine Ausstellung in Walzenhausen zollt dem vergessenen Schweizer Helden Respekt.
György Vámos, Präsident der Carl-Lutz-Stiftung in Budapest, Hansruedi Bänziger, Gemeindepräsident von Walzenhausen, und Lutz' Stieftocher Agnes Hirschi. (Bild: mge)

György Vámos, Präsident der Carl-Lutz-Stiftung in Budapest, Hansruedi Bänziger, Gemeindepräsident von Walzenhausen, und Lutz' Stieftocher Agnes Hirschi. (Bild: mge)

WALZENHAUSEN. Der 1895 in Walzenhausen geborene Carl Lutz war zwischen 1942 und 1945 Schweizer Vizekonsul in Budapest und leitete in diesen Jahren die grösste Judenrettungsaktion im Zweiten Weltkrieg. Am vergangenen Freitag eröffnete seine Stieftochter Agnes Hirschi im Sonneblick in Walzenhausen die Wanderausstellung «Carl Lutz' Zivilcourage». Diese wurde von der Carl-Lutz-Stiftung in Budapest 2007 in einer englischen Fassung in Auftrag gegeben. Seit diesem Jahr liegt auch eine deutsche Übersetzung vor, die in Lutz' Heimatgemeinde zum ersten Mal präsentiert wird. «Wir wollen den Namen von Carl Lutz in der gesamten Welt bekanntmachen», sagt Ferenc Körmendy, der Vertreter der Carl-Lutz-Stiftung. Lutz habe aus einer natürlichen Haltung heraus geholfen. «Er ist ein Beispiel, von dem wir viel lernen können.» (mge)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 19. August.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.