Den Zürcher Hausberg erkundet

Seniorenwanderer Toggenburg

Roswitha Meile
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Auf dem Höhenweg vom Uetliberg Richtung Albispass gab es Gelegenheit für ein Gruppenfoto der Wandernden. (Bild: PD)

Auf dem Höhenweg vom Uetliberg Richtung Albispass gab es Gelegenheit für ein Gruppenfoto der Wandernden. (Bild: PD)

22 wanderfreudige und wetterfeste Seniorinnen und Senioren machten sich trotz der schlechten Wetterprognosen mit dem Zug auf in Richtung Zürich. Die Uetli­bergbahn brachte uns in kurzer Zeit auf den Hausberg von Zürich, das beliebte Naherholungsgebiet. Für den Znünihalt im Hotel Uto Kulm mussten wir noch kurz bergauf wandern. Das letzte Wegstück säumen spezielle Strassenlaternen: Hirsche, auf deren Geweih vier Lampen angebracht sind. Der Uetliberg als Abschluss der Albis-Bergkette erhebt sich mit einer Höhe von 870 Metern über Meer über den Zürcher Quartieren. Einige Wanderer wollten noch höher hinauf und nahmen die Stufen des Aussichtsturmes in Angriff. Der jetzige Turm wurde 1990 erbaut und weist eine Höhe von 72 m auf. Bei gutem Wetter können die Glarner und Berner Alpen sowie Höhenzüge in Deutschland, Frankreich und Österreich gesehen werden. Nachdem wir die grandiose Aussicht genossen hatten, verliessen wir den Berg in Richtung Albis­pass. Auf einem Höhenweg mit einer grandiosen Aussicht auf Zürich und den Zürichsee wanderten wir weiter bis Felsenegg, wo für müde Wanderer die Gelegenheit bestanden hätte, mit der Luftseilbahn nach Adliswil zu fahren, wovon natürlich niemand Gebrauch machte. Das Restaurant Chnuschper-Hüsli auf der Buchenegg, das nach den sieben Streichen von Max und Moritz eingerichtet ist, hatte geschlossen, aber wir legten trotzdem einen Halt ein und verpflegten uns aus dem Rucksack. Langsam wurden die Wolken immer dichter, und da und dort konnte man in der Ferne Regenschwaden vorbeiziehen sehen. An unserem Mittagsziel, dem Restaurant Albishaus, genossen wir das Mittagessen und die gute Aussicht auf den Zugersee, bevor wir uns auf den Abstieg Richtung Langnau am Albis machten. Einige Regentropfen mussten wir aber doch noch hinnehmen, aber bald schien wieder die Sonne. Einige Unentwegte nahmen noch die Strecke nach Thalwil unter die Füsse, während die meisten mit dem Bus fuhren. In Thalwil fand eine erlebnisreiche Wanderung ihren Abschluss, und die Bahn brachte uns in kurzer Zeit nach Hause.

Roswitha Meile

Am Dienstag, 10. Oktober, findet die nächste Halbtageswanderung statt: Unterwasser–Befang–Rossegg–Gamplüt–Nessel­halde–Unterwasser. Nächste Ganz­tageswanderung: 17. oder 24. Oktober: Arvenbüel–Altschen–Hüttlisboden–Hinterhöhi nach Amden.