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Den Werkplatz Appenzell stärken

Die Neue Regionalpolitik des Bundes (NRP) wird in Innerrhoden weitergeführt. Bund und Kanton haben die Programmvereinbarung für 2016–2019 unterzeichnet. Insgesamt können rund 1 Million Franken à fonds perdu und 1,1 Millionen Franken Darlehen eingesetzt werden.

INNERRHODEN. Mit der Neuen Regionalpolitik (NRP) des Bundes werden im Kanton Appenzell Innerrhoden auch in der neuen Periode 2016–2019 Projekte zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit, der Innovation und der Wertschöpfung in der Region unterstützt. Die Standeskommission hat gemäss einer Medienmitteilung die Vereinbarung Anfang März genehmigt. Mit der Unterzeichnung durch Kanton und Bund stehen für diesen Zweck rund 1 Million Franken Mittel à fonds perdu und 1,1 Million Franken Darlehen zur Verfügung.

Für Werkplatz und Tourismus

Damit das Geld für die Region eingesetzt werden kann, braucht es innovative Projektideen. Diese sollen, wie es weiter heisst, den Werkplatz Appenzell stärken und die Tourismusdestination Appenzell fördern. Die Stärkung des Werkplatzes Appenzell beinhaltet Massnahmen für den Standort Appenzell und insbesondere auch die ansässigen Unternehmen. Dazu gehören Projekte gegen den Mangel an Fach- und Führungskräften, die Förderung des Unternehmertums und unterschiedliche Massnahmen für das einheimische Gewerbe. Als Voraussetzung für die Förderung müssen die Projekte betriebsübergreifend sein oder sich in der vorwettbewerblichen Phase befinden.

Im Tourismus wurde ein Schwerpunkt in der Beherbergungsinfrastruktur gesetzt. Diese soll modernisiert und besser ausgelastet werden (siehe auch Artikel auf Seite 31).

In der letzten Periode, die von 2012–2015 dauerte, wurden 22 Projekte unterstützt. Dabei wurden die Mittel nicht vollständig genutzt, da einige Projekte den Anforderungen der NRP nicht genügten. Der Bund setzt gemäss Mitteilung klare Massstäbe, was die Anzahl unterstützungsfähiger Initiativen stark einschränke.

Unterstützte Projekte

Unter anderem unterstützt wurde während der letzten Programmperiode der Anlass «Impuls 2014». Dabei wurden Absolventinnen und Absolventen von beruflichen Zusatzausbildungen, Fachhochschulen oder Universitäten aus Innerrhoden über die beruflichen Perspektiven als Unternehmerin oder Fach- und Führungskraft im Kanton informiert. Ebenfalls ein Beitrag wurde für die erste Durchführung der Spezialitätenmesse Authentica in Appenzell geleistet. Der Verband Detailhandel Appenzell wurde 2014 beim Aufbau seiner Organisation unterstützt. Mittel aus der Neuen Regionalpolitik flossen überdies in Massnahmen, welche die Marke «Appenzell» stärkten, wie aus der Medienmitteilung weiter hervorgeht.

Profitiert von der NRP haben auch Projekte des Vereins Appenzellerland Tourismus AI oder gemeinsame Initiativen mehrerer Leistungsträger. Insbesondere zur Förderung der Wintersaison seien diverse Massnahmen umgesetzt worden, beispielsweise der «Steene- und Lateeneweg» hinter dem Hof Weissbad, zusätzliche Schneeschuhrouten oder eine verbesserte Kommunikation sowohl mit gedruckten Broschüren und Karten als auch im Onlinebereich.

Weitere unterstützte Projekte der letzten Periode sind die Aufwertung des Natur- und Kulturdenkmals Wildkirchli oder die Digitalisierung der Wanderwege. (rk)

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