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Den Weltmeistertitel gekonnt verteidigt

Vom 8. bis 11. September fanden die Weltmeisterschaften im Tauziehsport in Malmö (Schweden) statt. 15 Mosnanger Athleten traten die Reise an und haben sich international in den unterschiedlichsten Gewichtsklassen gemessen.
Michaela Koch
Die Jugendnationalmannschaft mit den zwei Mosnangern Marcel Breitenmoser und Adrian Schatt holte sich den Weltmeistertitel. (Bild: pd)

Die Jugendnationalmannschaft mit den zwei Mosnangern Marcel Breitenmoser und Adrian Schatt holte sich den Weltmeistertitel. (Bild: pd)

Vom 8. bis 11. September fanden die Weltmeisterschaften im Tauziehsport in Malmö (Schweden) statt. 15 Mosnanger Athleten traten die Reise an und haben sich international in den unterschiedlichsten Gewichtsklassen gemessen.

Das Mosnanger 580-kg-Team zeigte eine starke Leistung und qualifizierte sich für die Viertelfinals, bei welchen sie vom amtierenden Europameister Bancran gestoppt wurden. Die 640-kg-Gewichtsklasse bestritt am Freitag ihr Turnier. Mit 45 kg Untergewicht starteten sie in das Turnier. Leider reichte es am Schluss nicht, um über die Gruppenphase weiterzukommen, und so hiess es für sie Feierabend in der Vorrunde als Vierte.

Am Samstag galt es Ernst. Mit dem U23-Team, welches mit Stanser Athleten besetzt war, holte sich die Schweiz die erste Goldmedaille. Ebersecken konnte den Weltmeistertitel auch verteidigen. Bei den Damen 500 kg war der Start missglückt, und es wurden rasch Positionen gewechselt. Mit dem 3. Rang in der Vorrunde konnte man sich trotzdem für den Halbfinal qualifizieren. Zeitgleich mit den Damen startete auch das 580-kg-Team. Als Ersatzanker war Janick Jaggi von Mosnang ein Teil der Nationalmannschaft. Als Gruppenzweiter hinter den Basken qualifizierten sich die Schweizer für den Halbfinal. Erzrivale England war ihr Gegner, und er war es, der sich das Ticket in den Final sicherte. Für die Schweizer hiess es, nach vorne blicken, denn im kleinen Final stand kein geringerer Gegner als der amtierende Europameister aus Nordirland. Die Eidgenossen lieferten sich mit den Nordiren einen Kraftakt im ersten Zug, der nach 13 Minuten mit dem Sieg der Schweizer endete. Sie konnten sich über die Bronzemedaille freuen. Am Sonntagmorgen war der Tag X für die Mosnanger Jugendathleten Marcel Breitenmoser und Adrian Schatt. Als amtierender Weltmeister bedeutete dies für Adrian die Titelverteidigung. Acht Nationen nahmen in der Gewichtsklasse U19 teil. Schon früh war klar, dass die Schweiz Finalteilnehmer sein wird. Mit einer konstanten Leistung und Selbstvertrauen holte sich das junge Team von jeder Nation drei Punkte. Mit dem Sieg gegen Chinese Taipei erkämpften sie sich die Finalteilnahme. Deutschland war Herausforderer. Mit einer beachtlichen Ruhe und Konzentration und einem Löffel Selbstvertrauen konnten sie jeder Gegenwehr von den Deutschen standhalten und holten sich verdient den Weltmeistertitel. Die Mixed-Mannschaft konnte sich in ihrer Gruppe als Sieger für den Halbfinal qualifizieren. Wie bei den Damen 500 kg war der Halbfinalgegner das Team aus dem Baskenland. Nach drei Zügen wurden die Eidgenossen gebremst, ihre Kraftreserven reichten für den kleinen Final nicht aus und sie mussten sich von 14 Nationen mit dem 4. Rang zufriedengeben. Am Nachmittag starteten die Herren 640 kg vor den Damen 540 kg. Die Damen starteten später, hörten jedoch dank der Anzahl teilnehmender Nationen (9 bei den Damen und 20 bei den Herren) früher auf. Bei den Damen verlief die Vorrunde wie geplant. Sie konnten sich auf dem 2. Vorrundenplatz hinter Chinese Taipei qualifizieren. Halbfinalgegner war Schweden, mit dem sie die Entscheidung über den Einzug in den Final über drei Züge bestritten. Die Schweden konnten sich behaupten, und so mussten sich die Schweizerinnen gegen Südafrika beweisen, um eine Medaille zu erkämpfen. Auch hier wurde ihnen der Halbfinal zum Verhängnis. Sie wurden Vierte. Letzte Medaillenhoffnung war noch die 640-kg-Gewichtsklasse, die mit acht Athleten aus Ebersecken zusammengesetzt war. Zusätzlich ging es bei den 700-kg- und 640-kg-Gewichtsklassen noch um die Teilnahme an den World Games 2017 in Polen. Vom Druck der Favoritenrolle unbeeindruckt, zeigten die Athleten wiederum ein Topturnier. Sie konnten stets das Seil auf ihre Seite ziehen, wurden jedoch ein paar Mal von Gegnern überrascht und kurzerhand in die Abwehrposition befördert. Sie holten sie sich auch dieses Mal den Weltmeistertitel.

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