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Heiden hat den Favoriten niedergerungen

Gestern traf der FC Triesenberg auf dem Sportplatz Gerbe auf Heiden. Die 3.Liga-Partie konnte Heiden klar für sich entscheiden.
Lukas Alder
Julian Bischoff und seine Kollegen erwiesen sich als zäher Widersacher. Bild: PD

Julian Bischoff und seine Kollegen erwiesen sich als zäher Widersacher. Bild: PD

Klare Rollenverteilung beim Triesenberger Gastspiel im Appenzeller Vorderland am Samstag auf dem Sportplatz Gerbe: Die drei Punkte hatte Ex-Nationalspieler und FCT-Trainer Thomas Beck fest budgetiert. Gegner Heiden siegte jedoch mit zwei zu eins.

Bereits in der zweiten Spielminute bot sich Gebert eine aussichtsreiche Kopfballchance, die jedoch ungenutzt blieb. Und so kam es, wie es in dieser Saison aus Sicht der Gastgeber bereits häufig kam: Der Gegner jubelte. Mit einer Körpertäuschung düpierte FCT-Sturmspitze Barandun Boller und bezwang Heiden-Schlussmann Lo Bartolo. Die Hausherren nahmen das Heft aber in die Hand und verlagerten das Geschehen weitestgehend in die Hälfte der Gäste. Doch sowohl Bektesi (7.) wie auch zweimal Bischoff (16., 29.) brachten Triesenberg-Schlussmann Loosli nicht in Bedrängnis. Dessen Kollegen zeigten dagegen offensiv eine dürftige Darbietung – lediglich einen Torschuss durch Mazzini liessen sich die Liechtensteiner notieren. Hinter sich greifen musste Loosli allerdings nach 31 Zeigerumdrehungen. Ein missglückter Abschlussversuch von Krizevac landete vor den Füssen von Bektesi. Dieser drosch die Kugel in die Ecke. Die Gäste spürten nun, dass der Underdog ungemütlich werden kann. So investierten sie wieder mehr in ihre Offensivbemühungen, die beinahe in der neuerlichen Führung gipfelten. Boller sorgte jedoch dafür, dass es mit ausgeglichenem Spielstand in die Pause ging. Nach dem Pausentee hatten die Gäste durch Barandun (49.) erneut die Chance zum zweiten Treffer. Doch die Gastgeber liessen sich nicht ausspielen.

Ausspielen liessen sich dafür die Gäste in Minute 57, als Bektesi Krizevac im Zentrum freispielte. Mit einem Haken legte sich dieser den Ball vor und bezwang Loosli flach zum Führungstreffer. Die Mannschaft von Emilio Knecht hatte das Spiel nun unter Kontrolle. Zwar warfen die Gäste zum Schluss nochmals alles nach vorne, doch es half nichts. Schiedsrichter Kojadinovic erlöste die Knecht-Schützlinge mit dem Schlusspfiff nach 94 Minuten.

Heiden: Lo Bartolo; Kehl, Boller, Istrefi, Wild; Bischoff, Knöpfler; Gebert, Krizevac, Shaqiri; Bektesi. Eingewechselt: Coentrao, Ulmann, Fessler, Krasniqi, Telenta

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