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Den Bau der Monster verhindern

«Entscheid zu Windrädern steht an», Ausgabe vom 22. Januar
Willi Höhener, Rotbach 6, Gais

Betreffend Entscheid zu Windrädern: Bei diesen Orientierungs-Veranstaltungen vermisse ich klare Angaben über den Nutzen und die Kosten. Es wird betont, dass mit den beiden Turbinen 3500 Haushalte mit Strom versorgt werden könnten. Diese Haushalte benötigen im Schnitt zirka 35 000 kWh. Die Turbinen erzeugen im Tag, je nach Wind zwischen 0 und 190 000 kWh. Wie erfolgt der Ausgleich und was kosten die notwendigen Übertragungsleitungen und die Speicherkraftwerke? Windstrom ist teuer. Laut BFE 2012 beträgt die Ein- speisevergütung in den ersten fünf Jahren 21.5 Rp./kWh, und kann nachher auf 13.5 Rp./kWh sinken. Die Produktionskosten des derzeitigen Strommix betragen zirka sieben Rp./kWh. Die Turbinen leisten 0.025 Prozent an den Schweizer Strombedarf. Lohnt es sich, für diesen kleinen Anteil jährlich ein bis zwei Millionen zu investieren und alle Nachteile wie die Beeinträchtigung der Landschaft, Gefahr für Vögel und Fledermäuse sowie für unsere Gesundheit wegen Infraschall, Lärmbelästigung und Schattenwurf dieser Turbinen in Kauf zu nehmen? Zudem ist der Strom nicht sauber. Treibhaus-Emissionen laut BAFU dieser zwei Turbinen: 504 Tonnen im Jahr. Derzeitiger Strommix: 224 Tonnen. Das ergibt einen Mehrausstoss von 280 Tonnen. Ich sehe keinen einzigen Grund, der den Bau der Turbinen rechtfertigt. Also setzen wir uns ein, den Bau dieser Monster auf der Honegg zu verhindern.

Willi Höhener, Rotbach 6, Gais

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