Das zweite Drittel war das Beste

Die Herren des UHC Nesslau Sharks verloren in der zweiten Cuprunde zu Hause gegen die Hurricanes Glarnerland mit 5:6.

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UNIHOCKEY. Das Heimteam schien überhaupt nicht bereit für den zweiten Cupfight und so musste Nesslau nach einem schlechten ersten Drittel mit einem 1:4 in die Pause. Die Gäste zeigten sich in den ersten 20 Minuten in allen Belangen besser. Defensiv waren sie bissiger und offensiv spielten sie geradliniger. Als erstes galt es, den Rhythmus zu finden und aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen. Als zweites musste deutlich mehr Druck auf das gegnerische Tor ausgeübt werden. Beides gelang dem Team der Sharks und so war es nur eine Frage der Zeit ehe der Anschlusstreffer fiel. Nur drei Minuten später waren die Sharks dann mit ihrem dritten Tor wieder im Spiel. Für den Ausgleich reichte es aber vor der zweiten Pause nicht mehr. In der 45. Minute glichen die Sharks die Partie dann aus. Der erwartete Motivationsschub blieb aber aus. Die Überlegenheit, welche die Haie seit dem zweiten Drittel an den Tag legten, war weg. Die Partie war – wie der Spielstand – völlig ausgeglichen. In der 49. Minute folgte dann die entscheidende Szene des Spiels: Ein langer hoher Ball fand den Weg bis vor das Nesslauer Gehäuse. Dem Goalie blieb nichts anderes übrig als aus dem Tor zu kommen und den Ball wegzuschlagen. Da er den Ball aber am Boden liegend ausserhalb des Goalie-Raumes spielte, gaben die Schiedsrichter zu Recht Penalty. Diesen verwandelte der Glarner Schütze souverän. Zwar blieb noch genügend Zeit um den Rückstand wieder wettzumachen, doch dies gelang den Toggenburgern nicht ganz. Das 4:6 aus Sicht der Sharks war dann auch die Entscheidung. Daran änderte auch der Anschlusstreffer 37 Sekunden vor dem Schlusspfiff nichts mehr. (pk)