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Das Volk präsentiert seine Kunst

Die Ausstellung Volkskunst soll Hobbykünstler aus dem stillen Kämmerlein locken. Wer hier nur Volkstümlichkeit erwartet, liegt jedoch falsch. Das Programm ist vielfältig, von traditionell bis modern.
Lisa Wickart
Heinz Ackermann präsentiert an der Ausstellung seine traditionellen Schnitzereien. Silvesterkläuse sind sein Spezialgebiet. (Bild: Lisa Wickart)

Heinz Ackermann präsentiert an der Ausstellung seine traditionellen Schnitzereien. Silvesterkläuse sind sein Spezialgebiet. (Bild: Lisa Wickart)

«Ich führe den Gedanken meines Vaters weiter», sagt Silvia Koller, Organisatorin der Ausstellung Volkskunst. Damit meint Koller die Ausstellung, deren Organisation sie von ihrem verstorbenen Vater Hans Haas übernommen hat. Die Ausstellung wurde 1988 von ihm ins Leben gerufen. Der Gedanke dabei war, Künstlern einen Ansporn zu geben. «Es gibt Hobbykünstler, die sehr talentiert sind und spannende Werke geschaffen haben, aber Hemmungen haben, diese zu präsentieren. Viele haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein», so Koller. Durch die Organisation einer Gemeinschaftsausstellung, die alle zwei Jahre stattfindet, sollen diese Hemmungen fallen. Diesen Freitag eröffnet die Ausstellung. Bis zum 6. November können die Werke besichtigt werden. Nicht nur Lokale, sondern auch Auswärtige würden jedes Mal Interesse zeigen. Das vielfältige Programm der Ausstellung solle ein breites Publikum ansprechen. Obwohl das manche denken würden, habe die Ausstellung nicht viel mit Volkstümlichkeit zu tun. «Der Name Volkskunst steht nicht für Volkstümlichkeit. Der Ausstellungsname kommt daher, dass Kunst vom Volk ausgestellt wird. Wir haben neben traditionellen auch moderne Werke», sagt Silvia Koller.

«Ein gewisses Niveau muss da sein»

Dieses Jahr findet die Ausstellung zum ersten Mal im Restaurant Rössli in Hundwil statt. «Wir haben mit dem «Rössli» sowohl einen optimalen Standort als auch grosse Unterstützung des Teams gefunden. Sie haben uns den Raum kostenlos zur Verfügung gestellt. Durch die gute Lage kommen spontan Leute vorbei, die durch die Werbung an der Hauptstrasse auf die Ausstellung aufmerksam geworden sind.» Genau diese Spontanität locke auch neue Aussteller an. Meistens würden sich Hobby-Künstler direkt an der Ausstellung melden. Alles werde jedoch nicht genommen. «Ein gewisses Niveau muss da sein. Es muss auch in das Programm passen. Das Wichtigste dabei ist die Vielfalt», so die Organisatorin. Silvia Koller hat dabei nicht sich selbst im Kopf: «Ich verdiene an der Ausstellung nichts. Der Sinn der Sache ist, dass alles den Ausstellern zugutekommt. Ich organisiere den Anlass sozusagen für den guten Zweck. Wir verlangen weder Standgebühren noch Anteile am Verkauf der Ausstellungsobjekte.» Dass ein finanzieller Verdienst für Silvia Koller keine Rolle spielt, spiegelt sich auch im freien Eintritt wider. Lediglich ein Kässeli stehe am Eingang für Spenden bereit.

Die Eröffnung der Ausstellung beginnt am Freitag um 14 Uhr. Ab 19.30 Uhr gibt es einen Apéro für Gäste und Aussteller.

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