Das Spielfeld für die «Schnee-WM»

URNÄSCH. Kommendes Wochenende messen sich ehemalige und aktuelle Nationalspieler im «Ice Snow Football» in Arosa. Das spezielle Spielfeld dafür liefern die Urnäscher Firmen Jawin Swiss AG und Tisca Tiara.

Mathurin Blumer
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Der Urnäscher Jakob Gülünay liefert die Spielfeld-Umrandung für die Schnee-Fussball-Meisterschaft. (Bild: blu)

Der Urnäscher Jakob Gülünay liefert die Spielfeld-Umrandung für die Schnee-Fussball-Meisterschaft. (Bild: blu)

Am 22. und 23. Januar findet bereits zum fünften Mal die inoffizielle Schnee-Fussball-Weltmeisterschaft in Arosa statt. Der Name rührt daher, dass die Spiele auf einem Kunstrasenfeld ausgetragen werden, das auf einem Eisfeld errichtet wird. Schon in den Jahren zuvor war der Anlass ein Tummelplatz für international bekannte Fussballgrössen – sowohl aktuelle als auch ehemalige.

Viele grosse Namen

Auch dieses Jahr kämpfen vier Teams um den begehrten «Berg-Kristall» – der Preis, welcher dem Sieger winkt. Die vier Mannschaften sind die Schweiz, Holland, Deutschland und ein «Allstars-Team», das aus einer internationalen Auswahl an Spielern besteht. Für die Schweiz kämpfen unter anderen Jörg Stiel, David Degen und Stéphane Chapuisat um den Titel des «Schnee-Fussball-Meisters».

Lieferant aus der Region

Um das ISF–Turnier angemessen ausrichten zu können, wird ein qualitativ hochwertiges Kunstrasenfeld benötigt, das den Umständen wie Kälte oder Schnee zu trotzen vermag. Dieses Spielfeld besteht aus einer Umrahmung, für welche die Urnäscher Firma Jawin Swiss AG verantwortlich ist. Der exklusiv angefertigte gletscherblaue Kunstrasen wird von der Textilfirma Tisca Tiara geliefert.

Schon von Beginn weg waren die Jawin Swiss AG und die Tisca Tiara Partner des Events. «Es ist mit allen Beteiligten ein spannendes und unkompliziertes Arbeiten», beschreibt Jakob Gülünay, Geschäftsführer der Jawin Swiss AG, die Zusammenarbeit.

Spezialanfertigung

Das Spielfeld hat eine Grösse von 36 auf 25 Metern und wird auf der Basis von speziellen Gebäudefassaden-Platten aufgebaut, welche in Deutschland hergestellt werden. «Dieses Spielfeld ist eine Spezialanfertigung. Zum einen aufgrund der Grösse, zum anderen sind zusätzliche Türen-Elemente eingebaut», erklärt Jakob Gülünay. Ein solches Spielfeld kann auch privat und in allen möglichen Varianten erworben oder gemietet werden.