Das Pfarrhaus wird umgebaut

Die Evangelische Kirchgemeinde Reute-Oberegg wählt Regula Schibli zu ihrer neuen Präsidentin. Der Planungskredit für den Umbau des Pfarrhauses wird einstimmig angenommen.

Karin Steffen
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Der neue Vorstand: Stefan Zürcher, Hanspeter Tobler, Verena Sturzenegger, Doris Stahel, Regula Schibli, Angelika Geiger, Elsbeth Blatter, Grit Hermann, Sandy Ullmann, Samuel Keller (von links). (Bild: Karin Steffen)

Der neue Vorstand: Stefan Zürcher, Hanspeter Tobler, Verena Sturzenegger, Doris Stahel, Regula Schibli, Angelika Geiger, Elsbeth Blatter, Grit Hermann, Sandy Ullmann, Samuel Keller (von links). (Bild: Karin Steffen)

REUTE. Das Traktandum «Planungskredit» für den Umbau des Wohntraktes im Pfarrhaus gab an der Kirchgemeindeversammlung wider Erwarten zu wenig Diskussion Anlass.

Günstiger Wohnraum

Präsident Michael Künzler erläuterte nochmals zwei Punkte, welche im Vorfeld zu Bedenken geführt hatten. Zum einen waren die hohen Umbaukosten von rund 900 000 Franken kritisch hinterfragt worden. Künzler bestätigte, dass es sich um einen hohen Betrag handle, die Kirchgemeinde jedoch nach dem Umbau einen konjunkturunabhängigen Gegenwert besitzen würde. Zum andern sei im Ideen-Café der Gemeinde Reute die Forderung nach bezahlbaren Wohnungen im Zentrum für Jung und Alt aufgetaucht. Diese beiden Punkte sprächen für einen nachhaltigen Umbau der Wohnung im Pfarrhaus.

Alt Gemeindepräsident Arthur Sturzenegger betonte, dass der Bau von drei anstatt nur zwei neuen Wohnungen in Betracht gezogen werden sollte. Die Kirchgemeinde stimmte dem Planungskredit in Höhe von 25 000 Franken einstimmig zu.

Ebenso einstimmig wählten die 30 Anwesenden Regula Schibli aus Oberegg in das Amt der Präsidentin. Sie zeigte sich erfreut über die Wahl und die kommende Zusammenarbeit im Gremium. Sie sei sich jedoch bewusst, dass es nach der umsichtigen Amtsführung ihres Vorgängers Michael Künzler schwierig werde, dieses Amt zu bekleiden. Regula Schibli hat eine kaufmännische Ausbildung absolviert und war vor allem im technischen Bereich tätig. Sie hat bereits in der Pfarrwahlkommission mitgewirkt.

Sämtliche Vakanzen neu besetzt

Sämtliche zu besetzenden Ämter fanden Nachfolger. Die Kirchenvorsteherschaft (Kivo) konnte mit Doris Stahel, Mohren, auf sechs Mitglieder aufgestockt werden. Im vergangenen Jahr musste die Kivo auf fünf Mitglieder reduziert werden, da nicht genügende Nachfolger gefunden werden konnten. Nach dem Rücktritt von Hanspeter Eugster füllte Sandy Ullmann, Schachen, die Lücke in der Geschäftsprüfungskommission. Mit Elsbeth Blatter wählten die Anwesenden eine zweite Vertreterin für die Synodale. Blatter ist bereits Kivo-Mitglied.

Der scheidende Präsident wünsche sich einen stillen Abgang, sagte Pfarrerin Martina Tapernoux abschliessend. Diesen Wunsch wolle man respektieren, oder wenigstens fast. Ein Wort möchte sie sagen: «Danke!».

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