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Das Personal soll auch geschröpft werden

«Nein zum Gratisparkieren», Ausgabe vom 5. Januar
Daniela Lieberherr,

Zukunftsorientiertes Denken? Offenbar sehr eingeschränkt. Warum noch Steuergelder zur Verschönerung des Obstmarktes einsetzen, wenn immer mehr Geschäfte verschwinden und sich die Einwohner in naheliegenden Städten aufhalten? Das kurze Einkaufen wird immer unattraktiver. Es werden Hochrechnungen aufgezeigt, welche Mehreinnahmen durch die Anpassungen erzielt werden könnten, auch beispielsweise durch Langzeitparkierer etwa auf dem Ebnet. Wird bei den Tariferhöhungen auch eine Anpassung der Personalverordnung für das Gemeindepersonal vorgenommen? Die monatliche Benützungsgebühr für eine Parkkarte beträgt 20 Franken (bei einem reduzierten Beschäftigungsgrad anteilmässig). Bei dem durchaus gut entlöhnten Personal wäre es an der Zeit, ortsübliche Parkgebühren zu verrechnen. Wäre interessant, zu erfahren, welche Mehreinnahmen daraus resultieren würden. Man sollte nicht nur die Einwohnerinnen und Einwohner schröpfen, sondern das Personal auf gleicher Ebene, vor allem, wenn anzunehmen ist, dass viele Angestellte nicht Herisauer Einwohner sind und die Steuern in anderen Gemeinden zahlen.

Daniela Lieberherr,

Joh. Baumann-Strasse 4a,

9100 Herisau

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