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Das neue «Haselacker» ist betriebsbereit

Am Samstag konnten sich die Bürger an einem Tag der offenen Tür ein Bild von den Bauarbeiten am Schulhaus Haselacker in Brunnadern machen. Das Projekt steht kurz vor seiner Vollendung – die neuen Schulzimmer werden bereits für den Unterricht genutzt.
Urs M. Hemm
Der Innenausbau des neuen Schulhauses Haselacker ist – wo möglich – in Holz gehalten. (Bild: Urs M. Hemm)

Der Innenausbau des neuen Schulhauses Haselacker ist – wo möglich – in Holz gehalten. (Bild: Urs M. Hemm)

BRUNNADERN. Am Samstagmorgen nahmen zahlreiche Vertreter der Politischen Gemeinden Neckertal und Oberhelfenschwil, der benachbarten Schulgemeinden, aber auch aus der Bevölkerung die Gelegenheit wahr, den Erweiterungsbau und das sanierte Schulhaus Haselacker in Brunnadern zu besichtigen. Die Bauarbeiten waren vom Herbst 2014 bis in den Sommer 2016 vorgesehen – ein Plan, der eingehalten werden kann, sagte Rudolf Mäder, Schulratspräsident der Schulgemeinde Neckertal, zu der das «Haselacker» gehört. Ebenfalls eingehalten werden kann der gesprochene Kreditrahmen in der Höhe von 3,2 Millionen Franken. Rudolf Mäder sprach in Vertretung des Präsidenten der Baukommission, Christian Roth, der sich wegen eines Arbeitsunfalls hatte entschuldigen müssen.

Alle Anforderungen erfüllt

Bei der Planung seien an das ausführende Architekturbüro Stutz drei Hauptanforderungen gestellt worden: «Diese Anforderungen waren ein optimales, inneres Erschliessungskonzept mit grosszügigen Klassen-, Gruppen- und Therapieräumen. Zudem sollten alle Geschosse mit einem Lift behindertengerecht zugänglich sein und drittens sollten alle lärmintensiven Arbeiten während der Schulferien ausgeführt werden. Alle diese Anforderungen wurden vollumfänglich erfüllt», sagte Rudolf Mäder.

Eine weitere Herausforderung sei der eng gesteckte Zeitplan gewesen. Doch auch dabei seien alle Vorgaben eingehalten worden – die neuen Schulzimmer konnten noch vor den Weihnachtsferien 2015 bezogen werden.

Gewerbe berücksichtigt

Als Ort für diese Ansprache wählten die Verantwortlichen den neuen Gruppenraum, der eben für solche Anlässe, aber auch klassenübergreifende Projekte genutzt werden kann. Besonders wies Architekt Hans Ruedi Stutz auf die speziell gefertigte Holzdecke in diesem Raum hin, welche die Akustik optimiert, so dass er auch für musikalische Darbietungen geeignet ist. «Dies ist eine der wenigen Arbeiten, die nicht von einem einheimischen Handwerker hat ausgeführt werden können. Ansonsten wurden alle Aufträge an diesem Bau an einheimische Gewerbetreibende vergeben», versicherte Hans Ruedi Stutz.

Energieneutraler Betrieb

Auf dem nach Süden gerichteten Dach wurde eine Photovoltaikanlage erstellt. «Diese produziert Strom für neun Einfamilienhäuser. Das ermöglicht es, dass das Schulgebäude energieneutral betrieben werden kann, also mit der Photovoltaikanlage seinen Stromverbrauch selbst abdecken kann», sagt Stutz. Zudem wurde das alte Gebäude umfassend energetisch saniert, was zu zusätzlichen Einsparungen bei den Betriebskosten führen wird.

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