«Das Neckertal hat grosses Potenzial»

Gestern konnte der erste Spatenstich für ein Mehrfamilienhausprojekt am Sonnenweg in St. Peterzell feierlich getätigt werden. Eine Einsprache hatte den Baubeginn verzögert.

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Werner Raschle (Vierter von links) und seine Frau Nicole (im Bagger) zelebrieren den Baubeginn des Mehrfamilienhauses. (Bild: Urs M. Hemm)

Werner Raschle (Vierter von links) und seine Frau Nicole (im Bagger) zelebrieren den Baubeginn des Mehrfamilienhauses. (Bild: Urs M. Hemm)

«Ich bin froh und glücklich, dass es endlich losgehen kann», sagt Bauherr Werner Raschle. Denn das Bauprojekt habe letztlich viel Arbeit und Energie gekostet. «Nach dreijähriger Vorarbeit und mehreren Projektänderungen wegen einer Einsprache ist es höchste Zeit, dass die Bauarbeiten beginnen können», sagt er erleichtert. Dabei gehe es ihm weniger um sich, sondern vielmehr um die Käufer der fünf Wohnungen, die am Sonnenweg in St. Peterzell entstehen sollen. Verläuft alles planmässig, sind diese im Frühjahr 2018 bezugsbereit.

Dieses Bauprojekt ist nicht das erste und bestimmt nicht das letzte, welches Werner Raschle zusammen mit seiner Frau Nicole realisieren möchte. «Für die Wohnungen, die hier jetzt entstehen, hatte ich sehr viel mehr Kaufinteressenten als Wohnungen zur Verfügung», sagt Raschle. Und er sieht noch einiges mehr an Potenzial für St. Peterzell und das Neckertal. «Viele, die in der Stadt leben und arbeiten, suchen immer mehr die Ru­he, die gerade solche Dörfer wie St. Peterzell bieten können. Zudem sind beispielsweise Wil, Gossau, St. Gallen, aber auch Zürich — sei es mit dem eigenen Wagen oder den öffentlichen Verkehrsmitteln — innert nützlicher Fahrzeit erreichbar.» Diesem Trend folgend und in Anbetracht der Nachfrage nach den Neubauwohnungen, die hier gerade im Entstehen sind, werde er es sich sehr genau überlegen, ein neues Projekt zu lancieren, sagt Raschle.

Dieses Bauprojekt beinhaltet zwei 3,5-Zimmer-Wohnungen sowie drei 4,5-Zimmer-Wohnungen zwischen 97 und 154 Quadratmetern Grösse. «Wichtig, und was heute auch verlangt wird, ist zudem eine grosszügige Terrasse, welche als zusätzliches Zimmer genutzt werden kann», ergänzt Werner Raschle und sieht dabei zu, wie der Bagger mit den ersten Aushubarbeiten beginnt.

Urs M. Hemm

urs.hemm@toggenburgmedien.ch