«Das Modell entspricht den Vorgaben»

Herr Degen, entspricht das neue Schulmodell von Schwellbrunn den Vorstellungen des Bildungsdirektors?

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Rolf Degen Vorsteher Departement Bildung (Bild: Martina Basista)

Rolf Degen Vorsteher Departement Bildung (Bild: Martina Basista)

Herr Degen, entspricht das neue Schulmodell von Schwellbrunn den Vorstellungen des Bildungsdirektors?

Nachdem in einer Konsultation im Jahr 2010 eine Reduktion der Anzahl Sekundarschulen und die Kantonalisierung der Trägerschaft mehrheitlich abgelehnt wurden, sind nun in einigen Schulen Modellwechsel nötig. Im Hinblick darauf passte der Regierungsrat im Juni 2012 die Weisungen an. Das neue Schulmodell der Sekundarschule Schwellbrunn entspricht diesen Vorgaben.

Die Gemeinde Schwellbrunn plant für das neue Schulmodell mit einem Zeithorizont von zehn Jahren. Entspricht dies den Vorstellungen des Bildungsdirektors?

Ja. Der Regierungsrat hat festgelegt, dass die von den Gemeinden gewählten Schulmodelle mindestens bis ins Jahr 2020 eine verlässliche Schulorganisation gewährleisten müssen.

Das Departement Bildung nennt als kleinste Grösse einer Oberstufe 50 Kinder. Erst im Jahr 2020 wird Schwellbrunn dies voraussichtlich wieder erreichen. Kann das Schulmodell dennoch umgesetzt werden?

Die Weisung gibt keine Mindestgrösse vor, intern rechnen wir aber mit mindestens 50 Lernenden. Dieser Wert ist keine fixe Vorgabe und kann kurzzeitig unterschritten werden. Das von Schwellbrunn gewählte Modell mit Lernlandschaft und altersdurchmischtem Lernen ist sehr flexibel und funktioniert auch mit weniger als 50 Lernenden. (bei)