Das Leben der Florence Gordon

LESETIP Drei eigenwillige Frauen aus drei Generationen: Florence Gordon, New Yorker Intellektuelle und glühende Feministin, ist unverblümt, eitel, stolz – und wird als ziemliche Kratzbürste angesehen, eine, die fünfundsiebzig Jahre lang so gelebt hat, wie es ihr gefiel.

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Drei eigenwillige Frauen aus drei Generationen: Florence Gordon, New Yorker Intellektuelle und glühende Feministin, ist unverblümt, eitel, stolz – und wird als ziemliche Kratzbürste angesehen, eine, die fünfundsiebzig Jahre lang so gelebt hat, wie es ihr gefiel. Florence Gordon braucht keine Gesellschaft und als nun ihr Sohn Dan mit seiner Frau Janine und der halbwüchsigen Tochter Emily nach New York kommt, passt ihr das gar nicht. Enkeltochter Emily hingegen sucht die Nähe zu Florence, gerade jetzt, wo die Ehe ihrer Eltern ins Wanken gerät. Ganz wie ihre Grossmutter ist sie auch beharrlich und kämpferisch. Das gefällt Florence, und vielleicht kann sie Emily an sich heranlassen, denn eigentlich könnte sie ein wenig Hilfe auch gut gebrauchen – wenn da nur nicht ihr Stolz wäre.

Ein ebenso kluger wie unterhaltsamer, rassiger und humorvoller Roman über eine Familie und ihre eigenwillige Matriarchin, die ja eigentlich gar keine sein will.

Brian Morton: Das Leben der Florence Gordon, Insel, 334 Seiten www.lichtensteig.ch