Das Hauswarthaus Oberstufe wird saniert und neu genutzt

Seit dem Wegzug der Hauswartfamilie Schneider im Sommer 2012 steht das Hauswartshaus der Oberstufe leer. Nun sind verschiedene Varianten, wie es weiter genutzt werden soll, geprüft worden. Man hat sich entschieden, dass es saniert und neu genutzt werden soll.

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MOSNANG. Für die Zeit von Mai bis Dezember 2013 konnte mit der Familie Urs Strassmann-Schweizer, Chrimberg, ein befristeter Mietvertrag abgeschlossen werden, da ihr Wohnhaus im Chrimberg derzeit umgebaut wird. Die Liegenschaftenkommission und der Gemeinderat haben sich intensiv mit der möglichen zukünftigen Nutzung des Hauswarthauses befasst.

Im Vordergrund standen zwei Möglichkeiten, nämlich entweder eine Gesamtrenovation und Neuvermietung als Wohnhaus oder eine Gesamtrenovation und Umnutzung für schulische Zwecke. Und hier hatte man vor allem an die Schulverwaltung gedacht.

Abwägen der Vor- und Nachteile

Über den Sanierungsaufwand für beide Nutzungsmöglichkeiten liess der Gemeinderat eine Studie durch das Architekturbüro Schaltegger ausarbeiten. Dieses kommt nun zum Schluss, dass der Renovationsaufwand für beide Nutzungen, das heisst als Wohnhaus oder als Bürogebäude etwa gleich hoch sein wird. Im Wesentlichen sind es der Ersatz aller Fenster, der Küche sowie die gesamte Innenrenovation, die anzugehen sind. Bei einem allfälligen Wechsel der Schulverwaltung vom Haus Schulstrasse ins Hauswarthaus Oberstufe würden für die Umnutzung der Räume der Schulverwaltung in eine Wohnung Kosten von rund 10 000 Franken anfallen.

Nach Abwägen aller Vor- und Nachteile hat der Gemeinderat in Übereinstimmung mit dem Schulrat beschlossen, die Schulverwaltung vom jetzigen Standort an der Schulstrasse in das Hauswarthaus bei der Oberstufe zu verlegen und das ganze Gebäude im Hinblick auf eine schulische Nutzung zu sanieren und die jetzt von der Schulverwaltung belegten Räume wieder als Wohnung zu vermieten.

Als Wohnhaus nicht geeignet

Beim Entscheid hat sich der Gemeinderat hauptsächlich von folgenden Überlegungen leiten lassen: Das Hauswarthaus hat aufgrund seiner räumlichen Einteilung und seiner Lage (Immissionen durch Schule, Vereine, Anlässe und dergleichen) keine ideale Wohnlage.

Das Untergeschoss des Hauswarthauses wird bisher als Einstellraum von den Hauswarten genutzt. Bei einer schulunabhängigen privaten Vermietung müssten deshalb zusätzliche bauliche Vorkehrungen für eine Trennung von privater und öffentlicher Nutzung vorgenommen werden. Die Raumverhältnisse für die Schulverwaltung sind im Hauswarthaus Oberstufe deutlich besser (Möglichkeiten für Sitzungszimmer, Archivraum, Lagerraum). Die Räume der heutigen Schulverwaltung können mit wenig Aufwand in eine Wohnung umgenutzt und neu vermietet werden.

Projekt für Bürgerversammlung

Der Mosnanger Gemeinderat hat dem Architekturbüro Schaltegger den Auftrag erteilt, ein Projekt mit Kostenvoranschlag zu erarbeiten. Der entsprechende Kredit soll dann an der Bürgerversammlung vom Herbst 2013 vorgelegt werden. Die Bauausführung ist für die Zeit ab Januar 2014 geplant. (gem)

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