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Das neue Hallenbad in Appenzell erhält sieben zusätzliche Attraktionen

Die Innerrhoder Standeskommission hat das Vorprojekt für das neue Hallenbad verabschiedet und für sieben zusätzliche Angebote die Bauherrenreserve freigegeben. Es wird mit einer Eröffnung des Bades gegen Ende 2021 gerechnet.
Das Siegerprojekt "équilibre" für den Neubau des Hallenbades Appenzell. (Visualisierung: PD)

Das Siegerprojekt "équilibre" für den Neubau des Hallenbades Appenzell. (Visualisierung: PD)

Nachdem im Frühling 2018 das Siegerprojekt für den Hallenbadneubau präsentiert werden konnte, wurde auf dieser Basis das Vorprojekt erarbeitet. Das Raumprogramm gemäss der Vorlage für die Landsgemeinde 2017 wurde weiter optimiert. Gleichzeitig enthält das Vorprojekt Optionen für die Verwendung der Bauherrenreserve von einer Million Franken.

Hubboden, Rutsche und Wasserspiele

Die Standeskommission hat das Vorprojekt diese Woche verabschiedet und beschlossen, die Bauherrenreserve für zusätzliche Angebote einzusetzen. Realisiert werden ein Hubboden im Lehrschwimmbecken, eine demontierbare Rutsche und Spielgeräte sowie Wasserspiele für das Lehrschwimmbecken, ein Schrägboden im Schwimmbecken, der Bau eines Planschbeckens, eine Vertiefung im Schwimmbecken für das Rettungsschwimmen sowie eine Verpflegungsecke mit Sitzgelegenheit im Eingangsbereich. Wie die Ratskanzlei mitteilt, weist die Kostenschätzung für das Vorprojekt eine Genauigkeit von plus/minus fünf Prozent auf. Sie zeige, dass das neue Hallenbad mit den sieben zusätzliche Angeboten mit dem zur Verfügung stehenden Kredit von 21 Millionen Franken realisiert werden kann.

Das Projekt kommt planmässig voran

Die Landsgemeinde 2017 gewährte für den Neubau des Hallenbades einen Rahmenkredit von 20 Millionen Franken zuzüglich einer Bauherrenreserve von einer Million. Grundlage für den Landsgemeindeentscheid bildete nicht ein konkretes Projekt, sondern eine Machbarkeitsstudie mit Visualisierungen. Zur Lösungsfindung für den Ersatzneubau wurde im Juli 2017 ein selektiver Projektwettbewerb im offenen Verfahren mit Präqualifikation ausgeschrieben. Ende Januar 2018 gingen die Wettbewerbsprojekte ein. Nach der Jurierung der Projekte im März 2018 wählte die Standeskommission das Siegerprojekt "équilibre" der Peter Moor GmbH zur weiteren Bearbeitung aus. Hierauf wurde das Planungsteam mit Fachplanern und Spezialisten komplettiert und die Projektorganisation aufgestellt. Nach den Sommerferien 2018 wurde mit der Bearbeitung des Wettbewerbsprojekts begonnen. Dieses erfuhr in der Folge in verschiedenen Punkten Optimierungen und Anpassungen.

Quartierplan wird aufgelegt

Parallel dazu wurde der Quartierplan für das Hallenbadareal vorbereitet. Er soll im Mai oder Juni dieses Jahres öffentlich aufgelegt werden. Gestützt darauf wird bis Oktober das Bauprojekt mit dem definitiven Kostenvoranschlag fertiggestellt und das Baubewilligungsverfahren eingeleitet. Nach Vorliegen des bewilligten Projekts könne mit der Ausführungsplanung begonnen werden, so die Mitteilung. Gleichzeitig sind die Ausschreibungen für die Arbeiten und Lieferungen vorzunehmen. Die Bauarbeiten sollen nach den Sommerferien 2020 aufgenommen werden. Das neue Hallenbad wird voraussichtlich im Dezember 2021 bezugsbereit sein. Da bereits gemäss Zeitplan im Landsgemeindemandat 2017 eine Eröffnung etwa im Herbst 2021 in Aussicht gestellt wurde, kann festgestellt werden, dass man mit dem Projekt zeitlich auf Kurs ist. (rk)

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