Das Gute an löchrigen Dächern

Das Dach des Bürohauses des Bütschwiler Soorparks war in schlechtem Zustand. Aus der Not machte die Soorpark AG eine Tugend und setzt gleich ein neues Stockwerk auf die bisherigen drei. Damit löst sie auch ein Platzproblem. Am Mittwoch fand die Aufrichte statt.

Ruben Schönenberger
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Das Bürohaus im Soorpark erhält ein zusätzliches Stockwerk.

Das Bürohaus im Soorpark erhält ein zusätzliches Stockwerk.

BÜTSCHWIL. Hans Helfenstein, Geschäftsleiter der Soorpark AG, war an der Aufrichte von vergangenem Mittwoch voll des Lobes für die Handwerker und die freiwilligen Helfer: «Auch nach Feierabend und am Wochenende wurde auf der Baustelle abgespitzt. Alle waren sich des knappen Zeitplans bewusst und haben mitgeholfen.» Besonders froh ist Helfenstein, dass es zu keinem einzigen Unfall kam.

Erfolgsgeschichte weiterführen

Anwesend an der Aufrichte war auch Martin Lienhard, der erst seit Anfang Woche als VR-Präsident der Soorpark AG amtet. Er freute sich, gleich mit einem so schönen Anlass in die Fussstapfen seines Vaters treten zu können, der den Soorpark mit aufgebaut hat. «Es ist unglaublich, wie schnell dieses Stockwerk erstellt wurde», sagt Lienhard. «Das war nur dank des Hand-in-Hand-Arbeitens aller Beteiligten möglich.» Der Soorpark sei eine Erfolgsgeschichte, die er gerne weiterführe.

Zwei Probleme, eine Lösung

Karl Brändle, Gemeindepräsident von Bütschwil-Ganterschwil, der ebenfalls zugegen war, schloss sich dem Votum an. «Ich bin überzeugt, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeht», ist er sich sicher. Der Soorpark sei ein Leuchtturm der Region und in diesem Sinne auch ein Bekenntnis zum Standort, das Arbeitsplätze sichere. Nicht zuletzt sei ein zusätzliches Stockwerk auch im Sinne der Raumplanung, die eine Verdichtung nach innen fordere.

Mit dem zusätzlichen Stockwerk beseitigt die Soorpark AG zwei Probleme auf einen Schlag. Neben einem intakten Dach fehlt es nämlich auch an Büroraum. Dieser wird nun geschaffen. Schon am 1. Juli sollen alle Arbeiten erledigt sein. Bis dahin müssen auch hausinterne Umzüge über die Bühne gebracht werden. Der Zeitplan ist ambitioniert.

Hans Helfenstein, Martin Lienhard und Karl Brändle (von links). (Bilder: Ruben Schönenberger)

Hans Helfenstein, Martin Lienhard und Karl Brändle (von links). (Bilder: Ruben Schönenberger)

Das zusätzliche Stockwerk mit viel Holz ist im Rohbau fertig.

Das zusätzliche Stockwerk mit viel Holz ist im Rohbau fertig.