«Das Glück ist ein Vogerl»

Lesetipp

Drucken
Teilen

Für den über vierzigjährigen Gitarrenlehrer Franz läuft’s nicht gut: Den Rockstar-Traum hat er fast aufgegeben, in seiner Ehe kriselt es häufig, seine Tochter Julie pubertiert und redet kaum mit den Eltern. Eines Nachmittags gerät Franz unverhofft in einen Autounfall, bei dem ein alter Mann stirbt. Ausgerechnet, als seine Frau Linn die Beziehung retten will und Franz zu einem Termin ins Lebenshilfeseminar mitschleppt, begegnet Franz das Unfallopfer Egon – als Geist. Dabei ist Egon Physiker und glaubt nicht einmal selbst an seine metaphysische Existenz.

Notgedrungen machen sich Franz und Egon auf die Suche nach einem Weg, wie der Geist seine Ruhe finden kann. Dabei wird zunehmend unklar, wer hier überhaupt wen erlösen soll.

Mit viel Schmäh und viel feinstem schwarzem Humor wird im Buch «Das Glück ist ein Vogerl» vom Irrsinn des Alltags, von unsterblichen Lebensträumen und der Liebe in drei unterschiedlichen Generationen erzählt.

Ingrid Kaltenegger: Das Glück ist ein Vogerl; Verlag: Hoffmann und Campe, 304 Seiten; Bibliothek Lichtensteig.