«Das fühlt sich schon super an»

Nachgefragt

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Die Schweizer Skicrosser Alex Fiva und Marc Bischofbergererzielten den ersten und zweiten Podestplatz am Weltcup in Schweden. Jetzt bereitet sich der Oberegger Marc Bischofberger auf die diesjährige Weltmeisterschaft vor.

Sehen Sie sich nun an der Weltspitze etabliert?

Momentan bin ich in der Gesamtrangliste unter den besten zehn. Das fühlt sich schon super an, besonders da die letzte Saison etwas enttäuschend war. Die vielen Trainingsstunden und Materialwechsel haben sich ausgezahlt. Zusammen mit Alex Fiva habe ich im Sommer viel trainiert. Entsprechend schön war es, zusammen mit ihm auf dem Podest zu stehen.

Fühlen Sie sich fit, in dieser Saison Ihren zweiten Weltcupsieg zu erringen?

Ein Weltcuprennen zu gewinnen, ist nie einfach. Denn es gibt so viele verschiedene Faktoren, die beachtet werden müssen. Vom Gefühl und der Form her wäre es aber sicherlich möglich. Trotzdem muss man sich der Risiken bewusst sein, dass Skicross eine gefährliche Sportart ist.

Wie bereiten Sie sich auf die diesjährige Weltmeisterschaft und die Olympischen Winterspiele 2018 vor?

Es stehen noch viele Trainingsstunden an. Ausschlaggebend für die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist die Form. Diese Saison bin ich mit meinen Leistungen zufrieden, optimal wäre es natürlich, wenn ich meine Form bis zu den Winterspielen weiter steigern könnte.

Welche Ziele setzen Sie sich?

Ich rechne mir für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Nevada, Spanien gute Chancen zu. Das Ziel ist es, einen Podestplatz zu sichern. Die Winterspiele sind für uns Wintersportler etwas ganz Besonderes. Die Teilnahme in Südkorea wäre für mich ein Höhepunkt.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, und woran müssen Sie noch arbeiten bis zu der Weltmeisterschaft?

Der Start bereitete mir immer wieder Probleme, diese Saison konnte ich mich jedoch ver­bessern. Es fehlt mir jetzt aber noch die Konstanz. Momentan schwanke ich zwischen guten und schlechten Starts. Dafür bin ich im Angriff stark. Meistens kann ich mich erfolgreich nach vorne durchkämpfen. (mic)