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«Mini Schwiiz, dini Schwiiz»: Das Schweizer Fernsehen ist zu Gast im Appenzellerland

In der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» stellen fünf Personen während einer Woche die Besonderheiten ihrer Wohngemeinde vor. Walter Alder kämpft für Urnäsch um den Sieg.
Karin Erni
Den Fernsehzuschauern zeigt Walter Alder auch seinen Arbeitsplatz, das Brauchtumsmuseum Urnäsch. (Bild: Karin Erni)

Den Fernsehzuschauern zeigt Walter Alder auch seinen Arbeitsplatz, das Brauchtumsmuseum Urnäsch. (Bild: Karin Erni)

In der nächsten Ausgabe der Fernsehsendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» ist auch Walter Alder aus Urnäsch mit von der Partie. Ihn kennen die meisten Urnäscher als ehemaligen Engel-Wirt. Aufgewachsen ist er in Schönengrund. Er absolvierte in Grindelwald eine Kochlehre und bekochte später sogar die Schweizer Botschaft in Kopenhagen. Seit seiner Pensionierung ist der 72-Jährige in einem Teilzeitpensum als Führer im Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch tätig.

Er sei von Appenzellerland Tourismus angefragt worden, ob er sich als Kandidat für die Sendung zur Verfügung stellen würde, erzählt Walter Alder. «Es hat mich gereizt, einmal zu sehen, wie so eine Fernsehproduktion entsteht.» Gespannt war er auch auf seine Mitstreiter. Diese hat er anlässlich der Dreharbeiten erstmals gesehen. Für die Vorstellungsrunde hätten sie sich alle im Rosengarten in Herisau getroffen. Einen habe er allerdings bereits vorher gekannt: Erwin «Stixi» Stixenberger. Der Schlagersänger wird seinen Wohnort Herisau vorstellen. Weiter sind die junge Studentin Zoe Neff aus Appenzell, Martina Rocco, eine ehemalige Führerin der Schaukäserei Stein und Kurvereinspräsident Max Frischknecht aus Heiden in der Sendung dabei.

Anstrengende Dreharbeiten

Die vierköpfige Filmcrew kam aus Köln. Die Regisseurin habe den Teilnehmern zu Beginn die wichtigsten Dinge erklärt, erinnert sich Alder. «So durften wir beispielsweise nie direkt in die Kamera schauen, sondern mussten den Blick immer auf die Gäste richten.» Einige Szenen hätten auch wiederholt werden müssen. Die Dreharbeiten seien ziemlich anstrengend gewesen, erinnert sich Walter Alder. «Fünf Tage hintereinander mussten wir immer auf Draht sein und den Regieanweisungen folgen. Aber wir waren eine friedliche Truppe und hatten es lustig zusammen.»

(Walter Alder schnitzt mit den Gästen «Beechüe». Screenshot: SRF)

(Walter Alder schnitzt mit den Gästen «Beechüe». Screenshot: SRF)

Die Sendung funktioniere so, dass die drei Bereiche «Kulinarik», «Tradition» und «Freizeit» abgedeckt werden müssten, sagt Walter Alder.

«Dabei ist es wichtig, dass die Teilnehmer nicht nur passiv zuschauen, sondern selber etwas machen können.»

So haben sie bei einem Sennensattler einen Schlüsselanhänger basteln oder auch Taler schwingen und zauren lernen müssen. Es hätten sich zahlreiche interessante Ein- und Ausblicke ergeben, wie etwa jener in die Molkerei Forster oder vom Heidler Kirchturm, sagt Alder. «Ich persönlich hätte mir allerdings gewünscht, mehr Geschichtliches über die vorgestellten Gemeinden zu erfahren.»

Holzschnitzen im Hemetli

Er habe die Gruppe in seinem abgelegenen Hemetli oberhalb von Urnäsch empfangen, sagt Walter Alder. Das ehemalige Bauernhaus verfügt über kein fliessendes Wasser und keinen Stromanschluss. Es wird von der Familie als Ferienhaus genutzt. «Dort oben habe ich für jeden meiner fünf Enkel einen Baum gepflanzt.»

Für die Sendung durften die Gäste unter seiner kundiger Anleitung vor der Kamera eine «Beechue» schnitzen. Diese Holztiere werden traditionellerweise aus den alten Christbäumen hergestellt und waren früher bei den Kindern als Spielzeug beliebt. Als kulinarische Erfahrung durften seine Gäste im Urnäscher Hofstübli lernen, wie man «Rohmzonne» und «Alte Maa» – zwei urchige Älplergerichte – zubereitet. «Das kam sehr gut an.»

Am Ende jedes Drehtages bewerten die Gäste jeweils ihre Erlebnisse mit Punkten zwischen 0 und 10. Wie er selber bei diesem Wettbewerb abgeschnitten hat, darf Walter Alder natürlich nicht verraten.

«Mini Schwiiz, dini Schwiiz» aus dem Appenzellerland: Montag 24. bis Freitag 28. Juni, um 18.15 Uhr.

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