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Das Ende vom Lied

Eine Frau mit dem sinnigen Namen Carmen Singer stürzt im Bahnhof Enge vor den Zug. War es ein Unglück, ein Selbstmord oder gar Mord? «Das Ende vom Lied kann immer nur Erlösung sein», beruhigt sich Rabbi Klein, ganz Religionsgelehrter.
SGT-TT00-2308-040

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Eine Frau mit dem sinnigen Namen Carmen Singer stürzt im Bahnhof Enge vor den Zug. War es ein Unglück, ein Selbstmord oder gar Mord? «Das Ende vom Lied kann immer nur Erlösung sein», beruhigt sich Rabbi Klein, ganz Religionsgelehrter. Wenn schon alle Juden den letzten Vers des Hohenlieds so deuten, soll es auch ihm recht sein, wenn ein stalkendes Gemeindemitglied mit diesem Namen sein Ende und somit Erlösung findet. Damit ist gleich auch er von weiteren Zudringlichkeiten befreit. Wären da nur nicht diese Unterstellungen an die Adresse seiner zugegebenermassen eifersüchtigen Frau. Und schon ist Rabbi Klein wieder am Ermitteln, findet das Übel, schlichtet und rettet Rivkas Ehre.

Alfred Bodenheimer: Das Ende vom Lied, Verlag: Nagel und Kimche, 205 Seiten www.bibliothek-mosnang.ch

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