Das Ende der Saison naht

Am ersten Juniwochenende interessieren speziell die Frauen der Gemeinschaft Neckertal-Bütschwil. Gewinnen sie gegen Wil, schaffen sie nach dem Titelgewinn des Ostschweizer Cupfinals den Aufstieg in die 1. Liga.

Beat Lanzendorfer
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Mario Kuhn (Mitte) ist eine der tragenden Säulen des Kirchberger Aufschwungs. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Mario Kuhn (Mitte) ist eine der tragenden Säulen des Kirchberger Aufschwungs. (Bild: Beat Lanzendorfer)

FUSSBALL. Dies wäre die eine Erfolgsmeldung. Die andere betrifft den FC Kirchberg, der sich nach sensationellen Wochen den Ligaerhalt frühzeitig sichern kann. Die anderen Toggenburger Vertreter können sich nicht mit Ruhm bekleckern.

FC Bazenheid

Wunder gibt es immer wieder. Im Fall der Bazenheider dürfte man aber vergebens auf eines hoffen. Zwei Runden sind noch ausstehend, dabei braucht Leader Winkeln noch maximal drei Punkte, um den Aufstieg in die 2. Liga interregional zu schaffen. Die Gegner: Absteiger Flawil und das achtplazierte Steinach. Wenn sich die St. Galler Vorstädter die Promotion jetzt noch nehmen lassen, sind sie selber schuld. Bazenheid, das spielerisch zweifellos beste Team der Gruppe, hat es zum viertenmal in Serie nicht geschafft, die eigenen Ansprüche auf dem Platz umzumünzen.

Die Alttoggenburger empfangen im letzten Heimspiel Tobel und müssen dann am 11. Juni noch nach Arbon.

FC Kirchberg

Vier Punkte hatten die Kirchberger nach der Vorrunde auf dem Konto. Eine Bilanz, die für den Abstieg spricht. Der Beginn zur Rückrunde fiel mit dem Dreier gegen Weinfelden vielversprechend aus. Es folgten die Dämpfer gegen Bronschhofen (0:4) und Aadorf (0:1). Erst dann begann die Aufholjagd mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen. Diese Erfolgsserie eröffnet dem Team die Chance, dem Teufel schon in der zweitletzten Runde von der Schippe zu springen. Gewinnt Kirchberg sein letztes Heimspiel gegen Linth 04, wäre der Ligaerhalt frühzeitig unter Dach und Fach. Dies auch, weil die Jungs beim Kassieren von gelben und roten Karten sehr sparsam waren und den zweitbesten Wert aller elf Mannschaften der Gruppe 4 aufweisen. In der Schlussrunde kommt es dann zum Derby Wattwil Bunt – Kirchberg.

FC Bütschwil

So sehen Absteiger aus. Die Gerig-Boys legten in der Rückrunde eine Negativserie hin und bekommen jetzt die Quittung dafür vorgelegt. Fünf Punkte aus neun Spielen sind schlicht zu wenig, um sich in Sicherheit zu wiegen. Weil die Toggenburger auch keine gute Fairnesswertung präsentieren können, braucht es wohl vier Zähler, um sicher oben zu bleiben. Sollte Mitkonkurrent Weinfelden in Schmerikon und gegen Neckertal-Degersheim zweimal gewinnen, sind gegen Netstal und Eschlikon sogar sechs Punkte nötig.

Wattwil Bunt

Theoretisch könnte Wattwil Bunt mit sechs Punkten gegen Neckertal-Degersheim und Kirchberg sogar noch aufsteigen. Dies würde aber erfordern, dass die Spitzenteams Bronschhofen (Aadorf und Schmerikon) sowie Eschenbach (Eschlikon und Aadorf) die verbleibenden Spiele ohne Ausnahme verlieren. Ein bisschen viel Wünsche auf einmal, die sich kaum erfüllen.

Neckertal-Degersheim

Das Schlusslicht startete mit vier Punkten stark in die Frühjahrsrunde. Seither geht gar nichts mehr. Mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, bei noch zwei Spielen (Wattwil Bunt und Weinfelden) wäre es vermessen, das Wort Hoffnung in den Mund zu nehmen. Drei Jahre nach dem Aufstieg geht es zurück in die 4. Liga.

Ebnat-Kappel

Am Dienstag war der Regen stärker. Ebnat-Kappel – Linth 04 musste abgesagt werden. Jetzt bekommen die Obertoggenburger plötzlich Stress, denn bis am 12. Juni müssen noch drei Partien absolviert werden (Rapperswil, Weesen und Linth 04).

Neckertal-Bütschwil Frauen

Der rote Teppich ist ausgelegt. Ein Sieg und der Aufstieg ist Tatsache. Wil, das «frau» in der Vorrunde mit 4:0 besiegte, wird am Samstagabend ab 19.30 Uhr kaum zum Stolperstein.

Ebnat-Kappel Frauen

Die Frauen beenden ihre durchzogene Saison mit dem Heimspiel gegen Rapperswil-Jona. Platz 8 oder 9 dürfte es werden, mehr nicht.

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