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Warum wir keine Kehrichtmarken mehr horten sollten

Viele Leute nutzten die Möglichkeit, schwarze Abfallsäcke mit einer Gebührenmarke beklebt an die Strasse zu stellen. Das ist ab dem 1. Januar 2020 nicht mehr möglich. Es gibt noch weitere Veränderungen.
Karin Erni
Ab dem 1. Januar 2020 werden solchermassen bereitgestellte Abfallsäcke von der Kehrichtabfuhr nicht mehr mitgenommen. (Bild: Karin Erni)

Ab dem 1. Januar 2020 werden solchermassen bereitgestellte Abfallsäcke von der Kehrichtabfuhr nicht mehr mitgenommen. (Bild: Karin Erni)

Der Unterflurcontainer ist auf dem Vormarsch. Die unterirdischen Entsorgungsbehälter wurden bereits in einigen Appenzeller Gemeinden installiert. Die Tendenz ist steigend, denn sie haben viele Vorteile. Der Abfall kann Tag und Nacht entsorgt werden, er ist vor Tieren geschützt und die Geruchsemissionen sind geringer. Der einzige Nachteil besteht darin, dass der Inhalt der Container nicht mehr so gut kontrolliert werden kann wie früher. «Ob an einem schwarzen Sack eine Gebührenmarke klebt oder nicht, ist nicht so gut ersichtlich wie bei der manuellen Abfuhr», erklärt Thomas Huber, Geschäftsleiter der Abfallregion der Grossregion St. Gallen-Rorschach-Appenzell (A-Region) auf eine entsprechende Anfrage.

Keine versteckte Gebührenerhöhung

Heute sind neben den offiziellen Gebührenkehrichtsäcken auch noch Kehrichtmarken zum Preis von zwei Franken pro Stück erhältlich. Mit diesen können nicht-offizielle Säcke oder Sperrgutbündel versehen werden, damit sie von der Abfuhr mitgenommen wurden. Pro fünf Kilo Abfall ist eine Marke nötig. Ab 1. Januar 2020 sind diese Marken nicht mehr gültig. Kehricht darf ab diesem Datum nur noch im offiziellen Gebührensack bereitgestellt werden. Die schwarzen Säcke sind nicht mehr erlaubt. Brennbares Sperrgut kann aber weiterhin der Abfuhr mitgegeben werden. Doch ist hierfür eine neugeschaffene Sperrgutmarke fällig. Diese kostet vier Franken. Es handle sich dabei aber nicht um eine versteckte Gebührenerhöhung, erklärt Thomas Huber. «Am Tarif ändert sich nichts. Neu braucht es nur noch eine Marke pro Sperrgutbündel, vorher mussten mindestens zwei Marken à zwei Franken draufgeklebt werden.» Die neuen Sperrgutmarken werden an auch den gleichen Verkaufsstellen erhältlich sein, wie bisher die Kehrichtmarken.

Geänderte Abfuhrtage in einigen Gemeinden

2019 treten in einigen der 40 A-Regionsgemeinden zudem Änderungen beim Abfuhrtag in Kraft. Betroffen davon sind Bühler, Schönengrund, Schwellbrunn und Stein. In Herisau werden die Abfuhrrouten komplett neu aufgeteilt. Die Detailinformationen sind im Abfall-Info 2019, welches Ende Jahr an alle Haushalte verteilt wird, ersichtlich.

Es werde zwar eine halbjährige Übergangsfrist geben, in der die alten Gebührenmarken noch akzeptiert werden. Danach sei aber endgültig Schluss, sagt Thomas Huber. «Man sollte sich also keinen grossen Vorrat an mehr anlegen.»

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