Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bessere Abschlussnoten dank längerer Lehrzeit

Erstmals sind die Appenzeller Zimmermänner nach vier statt wie bisher drei Jahren Lehrzeit zur Prüfung angetreten. Alle 18 haben bestanden. Sieben von ihnen schlossen mit Auszeichnung ab.
Karin Erni
Die Appenzeller «Hölzigen» haben dieses Jahr ihre Ausbildung besonders gut abgeschlossen. (Bild: Karin Erni)

Die Appenzeller «Hölzigen» haben dieses Jahr ihre Ausbildung besonders gut abgeschlossen. (Bild: Karin Erni)

Am Freitagabend feierten die Appenzeller Zimmermänner und Holzbearbeiter ihren Ausbildungsabschluss im Zeughaus Teufen. 15 «Hölzige» haben die Ausbildung in Ausserrhoder, 5 in Innerrhoder Betrieben absolviert. Walter Rotach, Präsident der Sektion Appenzell Ausserrhoden von Holzbau Schweiz begrüsste die erfolgreichen jungen Berufsleute. Die 18 Zimmermänner seien die ersten im Kanton, die eine vierjährige Lehre absolviert haben, erklärte Rotach. «Sie sind mit einem deutlich grösseren Rucksack zur Prüfung angetreten.» Das Mehr an Berufsschullektionen, überbetrieblichen Kursen und Berufspraxis merke man den Prüfungsresultaten an, so Rotach. Das bestätigte auch Prüfungsobmann Andreas Manser. «Wir haben eine sehr gute Erfolgsquote. Alle Absolventen haben das Qualifikationsverfahren – so heisst die Lehrabschlussprüfung neu – bestanden.» Auch der Notendurchschnitt sei sehr gut, so Manser weiter. «Er ist so hoch wie noch nie und liegt um mehr als einen Zehntelpunkt höher als im letzten Jahr.» Die Bestnote bei den praktischen Arbeiten betrug 5,6. 13 Noten lagen bei 5,0 und höher. Neu habe das Fachgespräch mehr Gewicht, das habe sich auf die Schlussnote ausgewirkt, so Manser und ergänzte scherzhaft: «Schnorre chönd ehr guet.» Bei den schriftlichen Prüfungen lag der Notendurchschnitt insgesamt bei 4,85 und damit ebenfalls über dem Vorjahr, obwohl die allgemeinbildenden Fächer und die Werkplanung schlechter als im Vorjahr ausgefallen sind.

Zwei Holzbearbeiter EBA haben ihre zweijährige Ausbildung ebenfalls erfolgreich abgeschlossen.

Der Ausserrhoder Regierungsrat Alfred Stricker gratulierte den Absolventen. Er ermunterte sie, immer wieder Neues zu probieren. «Wer sich nur traut, was schon kann, wird nie entdecken, was er alles kann, wenn er sich nur traut.»

Zum Schluss des Anlasses gaben die jungen Berufsleute den traditionellen Zimmermannsklatsch zum Besten. Bei den Zimmerleuten ist es seit Jahrhunderten üblich, dass sie zur Aufrichte singen und klatschen. Man könnte den Text als frühe Form der Risikoprävention auffassen. Es erinnert die Handwerker daran, bei der Arbeit aufmerksam zu sein und einander Sorge zu tragen.

Die ausgezeichneten Zimmermänner EFZ:

  • Raphael Angehrn, Nägeli Gais, 5,4
  • Adrian Manser, Holzin Appenzell, 5,3
  • Koni Graf, Emil Heierli, Teufen, 5,2
  • Andreas Rusch, Holzbau Peter Manser, Appenzell, 5.1
  • Florian Buck, Emil Heierli, Teufen, 5,0
  • Daniel Kuratli und Silvan Rutz, beide Mettler Holzbau, Schwellbrunn beide 5,0

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.