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Dank Kunstschnee und Salz: Das 14. Appenzeller Kinderskirennen trotzt dem Regen

230 Kinder massen sich heute Sonntag am Appenzeller Kinderskirennen im Slalom und Riesenslalom. Am Tag zuvor stand die Durchführung des Rennens allerdings auf der Kippe.
Claudio Weder
Romina Fritsche (Jahrgang 2004) vom SC Brülisau Weissbad beim Slalom. (Bilder: Claudio Weder)

Romina Fritsche (Jahrgang 2004) vom SC Brülisau Weissbad beim Slalom. (Bilder: Claudio Weder)

Dem Datum zuliebe wurde das 14. Appenzeller Kinderskirennen am Skilift Horn in Schwende unter dem Motto «Christbaumrennen» durchgeführt. Die Christbäume, die den Pistenrand schmückten, waren dann aber doch das einzige, was irgendwie an Weihnachten erinnerte. Von Schnee war – abgesehen von der Piste, die einem einsamen weissen Streifen in grüner Umgebung glich – weit und breit keine Spur.

Zum wiederholten Mal wurde das Rennen vom Skiclub Urnäsch organisiert. Auf dem Programm standen Slalom und Riesenslalom. Kurz nach dem Start des Slaloms am Vormittag setzte jedoch der Regen ein. Und so standen die Zuschauer – zumindest jene, die noch nicht ins Festzelt geflüchtet waren – bald mit Regenschirm und Pelerine im Zielraum und am Pistenrand, um die Kids anzufeuern. Ein eher ungewohnter Anblick für ein Skirennen.

Levin Horber und Federico Oldertrøen vom SC Gossau.

Levin Horber und Federico Oldertrøen vom SC Gossau.

Gute Fahrbedingungen dank Salz und Kunstschnee

Die ungünstigen Wetterverhältnisse haben dem OK schon in den Tagen zuvor Sorgen bereitet: «Am Abend vor dem Rennen hätten wir nicht geglaubt, dass wir es durchführen können», sagt OK-Präsident Werner Altherr, sichtlich erfreut darüber, dass es nun trotzdem geklappt hat. «Zum Glück konnten wir die Piste in der vergangenen Woche während vier Tagen und vier Nächten künstlich beschneien.»

Auch Salz, das den Schnee gefrieren lässt, kam zum Einsatz. Auf diese Weise sei es gelungen, den Hang so zu präparieren, dass trotz der anhaltenden Regengüsse und der warmen Temperaturen gute Fahrbedingungen herrschten. Einzig der Start des Riesenslaloms musste aufgrund von Löchern und gefährlichen Eisflächen auf der Piste örtlich versetzt werden.

Das Wetter spielte nicht mit.

Das Wetter spielte nicht mit.

Bereits zum 14. Mal wurde das Appenzeller Kinderskirennen ausgetragen. «Es ist ein beliebter Anlass, der jedes Jahr viele Leute anzieht», sagt Werner Altherr. Rund 230 Mädchen und Knaben im Alter zwischen vier und 16 Jahren haben teilgenommen. Darunter auch Kinder von weiter weg – etwa aus Vorarlberg oder Tirol. «Skifahren ist ein Breitensport. Jeder und jede kann am Rennen teilnehmen», so Altherr. Folglich würden die Teilnehmenden stets unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen. Genau das mache aber das Rennen spannend. «Letztlich geht es aber vor allem um den Spass.»

Rund um die Piste ist es noch grün.

Rund um die Piste ist es noch grün.

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