Damen FCEK: In die vordere Tabellenhälfte

Die Damen-Mannschaft des FC Ebnat-Kappel nimmt eine neue Saison in Angriff. Hiess das Ziel in den vergangenen Jahren immer unter die ersten drei zu kommen, werden jetzt etwas kleinere Brötchen gebacken. Die erste Tabellenhälfte reicht den Zweitligistinnen.

Stefan Füeg
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Die Damen des FC Ebnat-Kappel wollen die Saison in der vorderen Tabellenhälfte beenden. (Bild: Walter Züst)

Die Damen des FC Ebnat-Kappel wollen die Saison in der vorderen Tabellenhälfte beenden. (Bild: Walter Züst)

FUSSBALL. Den Saisonauftakt an der ersten Vorrunde des Schweizer Cups bestritten sie mit Bravour: 13:0 für die Damen des FC Ebnat-Kappel gegen Zuzwil. Auch die vergangene Meisterschaftssaison schlossen die Frauen in der zweiten Liga gut ab. Sie konnten sich auf dem zweiten Tabellenplatz installieren, punktemässig ganz klar hinter dem FC Bühler aus dem Ausserrhodischen. Trotzdem waren alle zufrieden mit dem Erreichten. Aber jetzt beginnt wieder alles von vorne. Und die Ziele werden neu gesteckt.

Messlatte tiefer als bisher

Fritz Hagmann, beim FC Ebnat-Kappel verantwortlicher Damen-Chef, steckt die Ziele immer noch hoch, die Latte liegt aber etwas tiefer als in den Vorjahren: «Wir wollen in die erste Tabellenhälfte.» Da es zehn Mannschaften sind, heisst das also unter die ersten fünf. Ganz klar sei und auch wünschenswert, dass man mit dem Abstieg nichts zu tun haben wolle. Angesprochen auf die neue Gruppe und die neuen Gegnerinnen, meint Fritz Hagmann lakonisch, dass die Einteilung durch den Verband sowie auch die verschiedenen Änderungen bei anderen Vereinen zur Kenntnis genommen werden müssten. «Es beginnt jedes Jahr von vorn.»

Im Staff der Damen des FC Ebnat-Kappel haben sich keine grossen Veränderungen ergeben. Nebst Fritz Hagmann als Damen-Obmann trainiert auch Mirsad Buljubasic die Mannschaft weiterhin. Der mit dem B-Trainerdiplom ausgestattete Montenegriner möchte zwar nach seinen vor einiger Zeit gemachten Aussagen an einen Aufstieg glauben, da sich das Kader aber auf die diesjährige Saison wieder verändert hat, will auch er einfach gut spielen und so viel Erfolg wie möglich haben.

Verstärkung durch Nachwuchs

Das Kader der Damenmannschaft umfasst weiterhin gegen zwei Dutzend Spielerinnen. Fritz Hagmann sieht ein Aber: «Einige bisherige Stammspielerinnen werden sich im Ausland weiterbilden, andere haben wegen ihren Arbeitsstellen am Wochenende kaum frei, das wird uns Probleme bringen.» Also stehen an den Matches nicht alle Spielerinnen immer zur Verfügung. Daher sollen, wie in den vorhergegangenen Saisons, auch wieder Juniorinnen in die erste Mannschaft integriert werden. «Wir müssen halt das Beste daraus machen. Doch ich bin auch dieses Jahr wieder zuversichtlich», so der Damen-Obmann.

Die neue Gruppe beschert der Mannschaft auch eine längere Reise, ist doch mit Valposchiavo Calcio eine Süd-Bündner-Mannschaft neu als Gegnerin der Toggenburgerinnen aufgeführt. Aber ob die Gegnerinnen nun aus der näheren oder weiteren Umgebung kommen, zuerst muss gespielt werden, dann sieht man, wo die Mannschaft wirklich steht.

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