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DAMALS: Vom Professor unter die Lupe genommen

Das "Toggenburger Tagblatt" veröffentlicht jede Woche Begebenheiten aus vergangenen Zeiten. Was ist vor 100, 50, 20 oder 10 Jahren im Toggenburg passiert?
Professor Michael Radulescu (links) vermittelte vor 20 Jahren mit Orgelkonzert und Seminar neue Impulse.

Professor Michael Radulescu (links) vermittelte vor 20 Jahren mit Orgelkonzert und Seminar neue Impulse.

Vor 100 Jahren

23. Februar:Wattwil. Die Kraftzufuhr des elektrischen Stromes setzte plötzlich aus. Als die Ursache ergab sich, dass einem Landwirt in der Schomatten beim Fällen einer grossen Tanne diese auf das Leitungsnetz des St. Gallischen Kraftwerkes stürzte und dabei drei Drähte der Hochspannungsleitung mit sich riss. Hohe Flammen entstanden an den Drähten durch die Berührung mit dem Boden. Dank der sofort ergriffenen Vorsichtsmassregeln kamen Personen nicht zu Schaden, dagegen machte sich der Stromunterbruch für längere Zeit in weitem Umkreise unliebsam bemerkbar.

23. Februar:Wattwil. Der Streik in der Maschinenfabrik Schwegler ist beigelegt. Die Arbeit wurde nach erfolgter Verständigung zwischen Arbeitgeber und den Arbeitern, wonach diese einen erhöhten Stundenlohn zugesichert erhalten und erstere sich in den Anstellungen freie Hand behalten wollten, wieder aufgenommen.


Vor 50 Jahren

23. Februar:Oberes Toggenburg. Heftige Explosion in Unterwasser. In einem bis vor kurzem leerstehenden Kinderheim ereignete sich eine heftige Explosion. Die erst eingezogenen Hausbewohner wollten am Morgen in der Küche heisses Wasser zubereiten, wozu sie als Heizmaterial etwas Holz und Kohlen verwendeten. Nach geraumer Zeit riss eine Explosion den ganzen Herd auseinander. Zum Glück blieben die vier Personen, die sich in der Küche befanden, unverletzt. Wie die Untersuchung ergeben hat, liegt die Ursache der Explosion in einem leeren Wasserbehälter, der keinen Ausgang hatte und so durch das Aufheizen auseinander barst.

26. Februar:Mittleres Toggenburg. Jahrelang schien es so, als ob das Fasnachtsleben im mittleren Toggenburg sich auf die Dekorationen in den Wirtschaften, auf die traditionellen Maskenbälle und auf die Kinderfasnacht beschränkt würde. Nun aber hat, durch das tonstarke Auftreten der «Wadewiler Sumpfomiker» das fasnächtliche Treiben neuen Aufwind erhalten. Unermüdlich bewies das noch nicht alte «Korps» sein Können. Es war eine wahre Pracht zuhören zu dürfen, denn wie herrlich «fasnächtlich-falsch» klang es doch durch Wattwils Strassen. Der grosse Volksauflauf bewies den Musikanten, wie sehr gerade sie gefehlt haben. Aber nicht diese Guggenmusik trug zur tollen Stimmung bei, nein, auch die traditionellen Bollespicker-Verkäufer in ihrer karnevalistischen Aufmachung waren gerngesehene Gäste. Ihre im Jahr einmal erscheinende Zeitung fand reissenden Absatz, trotzdem es hiess: «De Bollespicker, ein Franke!»


Vor 20 Jahren

24. Februar:Alt St. Johann. Hornschlittenrennen zog bei frühlingshaften Temperaturen etwa 4000 Zuschauer an. Seit zehn Jahren wird das Hornschlittenrennen durchgeführt und mittlerweile hat es sich zur grössten Veranstaltung dieser Art in der Schweiz entwickelt. Wesentlich dazu beigetragen hat die Kategorie «Originelle», welche nur im Obertoggenburg am Start ist und die jeweils für grossen Besucheraufmarsch sorgt.

24. Februar:Bächli. In Hemberg wird über eine Zonenplanänderung in Bächli abgestimmt. Dort soll ein Campingplatz von 60 Einheiten entstehen. Ein Referendumskomitee hatte 192 Unterschriften (fast ein Drittel aller stimmberechtigten Hemberger) gesammelt und die Abstimmung verlangt. Das Dorf Bächli ist stolz auf das bestehende Dienstleistungsangebot an Lebensmittelläden, Gasthäusern, Post/Bank und Schule. Stein des Anstosses war der in der Projektbeschreibung erwähnte Kiosk, der nach Ansicht der Gegner nach und nach zu einem Laden und zur Konkurrenz des ansässigen Gewerbes umfunktioniert werden könnte. Interessanterweise stehen aber die Gewerbler von Bächli dem Projekt geschlossen positiv gegenüber.

24. Februar:Ebnat-Kappel. In der reformierten Kirche Ebnat fanden die von der Orgelbau Späth AG organisierten Toggenburger Orgeltage mit internationaler Beteiligung statt. Die aktiven Teilnehmer dieses Interpretationsseminars hatten Gelegenheit, zwei oder drei Kompositionen aus der Repertoirliste dem Kursleiter und einer grösseren Zuhörerschaft vorzuspielen. Nach den kurzen Vorträgen wurden die interpretierten Werke von Professor Radulescu «unter die Lupe» genommen, kommentiert, fachmännisch beurteilt und kritisch begutachtet.


Vor 10 Jahren

26. Februar: Wattwil. Mit dem Erlös vom Stand am Warenmarkt unterstützt die Feuerwehr Wattwil-Lichtensteig den Aufbau und den Betrieb der Jugendfeuerwehr, welche als Zug der Stützpunktfeuerwehr geführt wird. Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, welche körperlich fit sind und Interesse an der Feuerwehrarbeit zeigen, sind eingeladen, bei acht Übungen im Jahr das Feuerwehrhandwerk zu erlernen. Willkommen sind alle motivierten Mädchen und Knaben aus Wattwil, Lichtensteig und den umliegenden Gemeinden. Einmal pro Monat jeweils am Samstag werden die Jugendlichen von kompetenten Feuerwehr-Offizieren in Brandverhütung, Brandbekämpfung, lebensrettenden Sofortmassnahmen und Wasserwehr ausgebildet.

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