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«Dä Zubi» tritt wieder zur Wahl an

Die SVP von Appenzell Ausserrhoden hat an ihrer Delegiertenversammlung einstimmig David Zuberbühler als Nationalratskandidat nominiert. Dieser zeigt sich motiviert.
Karin Erni
David Zuberbühler wäre wieder vermehrt im Laden anzutreffen, wenn es mit der Wiederwahl nicht klappen sollte. Archivbild: APZ

David Zuberbühler wäre wieder vermehrt im Laden anzutreffen, wenn es mit der Wiederwahl nicht klappen sollte. Archivbild: APZ

David Zuberbühler sei ein fleissiger Nationalrat, der seine «Büez» immer pünktlich und mit grosser Qualität abliefere, sagte Nationalrat Adrian Amstutz. Der Berner war Gastredner an der SVP-Delegiertenversammlung im Haus Waldegg der Stiftung Altersbetreuung Herisau.

Zuberbühler selbst nennt als Gründe für seine erneute Kandidatur, dass er in den letzten rund vier Jahren viel gelernt und sich ein Netzwerk aufgebaut habe, das erst jetzt so richtig zum Tragen komme. Er nennt als Beispiel seine Ernennung zum Vizepräsidenten des Schweizerischen Schuhdetailhändlerverbandes Schuhschweiz oder die Einsitznahme in der Gewerbekammer des Schweizerischen Gewerbeverbandes. «Solche Positionen muss man sich erst einmal erarbeiten.» Es brauche generell mehr Unternehmer im Parlament, ist Zuberbühler überzeugt. Es gebe zu viele Berufspolitiker. Diese wüssten nicht mehr, wer in der Schweiz eigentlich für die Wertschöpfung verantwortlich sei. «Als Mitinhaber eines Schuhhandelsunternehmens mit über 60 Mitarbeitenden weiss ich aus eigener Erfahrung, welchen Beitrag die Unternehmen leisten», so Zuberbühler. KMUs stellten etwa zwei Drittel aller Arbeitsplätze und bilden 70 Prozent aller Lernenden aus. Die grassierende Regulierungswut, die endlich gestoppt werden müsse, verursache einen hohen administrativen Aufwand und zusätzliche jährliche Kosten von 60 Milliarden Franken.

Allein auf weiter Flur

Er suche nicht das Rampenlicht wie beispielsweise in der Arena des Schweizer Fernsehens, wo es nur Schwarz und Weiss gebe und die Kontrahenten einander nicht ausreden lassen, sagt der Herisauer. «Ich zeige mich lieber im Kanton, rede mit den Leuten und fühle deren Puls.» Als belastend erlebe er manchmal, dass er einziger Nationalrat des Kantons sei. «Manchmal wäre es von Vorteil, wenn man sich austauschen könnte.» Seine Idee, die Berechnungsgrundlage für das Verteilverfahren der 200 Nationalräte zu ändern, fand im Rat kein Gehör. Eine Annahme hätte dem Kanton einen zusätzlichen Nationalratssitz beschert.

Nomination und Abstimmungsparolen

Die 55 SVP-Delegierten nominierten David Zuberbühler einstimmig als Kandidaten für den Nationalratswahlkampf im Herbst. Weiter haben sie an diesem Abend die nationalen Abstimmungsvorlagen verhandelt. Sie sagten mehrheitlich Ja zur Staf-Vorlage und einstimmig Nein zur EU-Waffenrichtlinie. Regierungsrat Köbi Frei wurde mit einer Standing-Ovation aus dem Amt verabschiedet.

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