CVP AR kritisiert SVP-Kandidaten

Herisau. Die CVP Ausserrhoden blickt in ihrem neuesten Newsletter auf die anstehenden Gesamterneuerungswahlen. Als Minimalziel gibt sie Besitzstandwahrung aus, hofft aber vor allem im Einwohnerrat Herisau auf Sitzgewinne.

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Herisau. Die CVP Ausserrhoden blickt in ihrem neuesten Newsletter auf die anstehenden Gesamterneuerungswahlen. Als Minimalziel gibt sie Besitzstandwahrung aus, hofft aber vor allem im Einwohnerrat Herisau auf Sitzgewinne. Die CVP nimmt zu einem SVP-Leserbrief in der Appenzeller Zeitung Stellung: Einwohnerratskandidat Ralf Menet hält dort fest, dass mit der Wahl einer Partei die Frage beantwortet wird, ob man für oder gegen die Heimat sei. Die Antwort wurde mitgeliefert: «Nur mit der SVP ist man für die Heimat oder die Schweiz!» Für die CVP ist dies für Demokraten nicht akzeptabel. «Alle demokratischen Parteien setzen sich, wenn auch mit unterschiedlichen Weltanschauungen, für die Schweiz und damit unsere Heimat ein.» Die Aussage des SVP-Leserbriefschreibers grenze aus. Die CVP will diese Ausgrenzung nicht, sondern sie will eine faire politische Diskussion, die gegenseitige Akzeptanz und das Suchen von gemeinsamen tragfähigen Lösungen im Interesse der Schweiz. Das Miteinander sei die Grundlage des Erfolgs der Willensnation Schweiz. Im Zentrum des politischen Handelns steht nicht der Erfolg einer Partei, sondern die wirtschaftliche, soziale und nachhaltige Entwicklung der Schweiz. «Populismus, Schlagworte und Ausgrenzung sind keine Triebfedern einer CVP-Politik», heisst es im Newsletter. (apz/pd)

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