CVP AI nominiert Ruedi Ulmann

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Appenzell Die Innerrhoder CVP steigt mit Ruedi Ulmann ins ­Rennen um die Nachfolge von Bauherr Stefan Sutter. Der Gontner Grossrat setzte sich in der parteiinternen Ausmarchung am Dienstagabend an der Lands­gemeinde-Vorversammlung im Restaurant Alpstein in Appenzell gegen Fefi Sutter durch.

Unbestritten war die Bestätigung der übrigen Standeskommissionsmitglieder und die Wahl von Daniel Fässler als regierender Landammann. Unterstützt werden auch Evelyne Gmünder als Kantonsgerichtspräsidentin und Heidi Gmür als künftige Kantonsrichterin. Die rund 30 anwesenden Mitglieder sprachen sich für die Hallenbadvariante mit Saunabereich aus. Gleichzeitig sagten sie Ja zur Revision des Sportgesetzes. Die teurere Hallenbadvariante habe für den Tourismus Vorteile, sagte etwa der Rütener Bezirkshauptmann Bruno Huber. Es gab jedoch auch kritische Stimmen. Eine Sauna zu betreiben, sei keine Staatsaufgabe, sagte ein Redner.

CVP für Initiative der Pfarrpersonen

Einen schweren Stand hatte ­Kantonsrichter Rolf Inauen. Die Versammlung sprach sich gegen dessen Initiative zur Auflösung der Bezirke im inneren Landesteil aus. Zudem lehnt die Partei das Begehren von Pascal Neff ab. Dieser verlangt, dass in Innerrhoden Autofahrer künftig am Strassenrand vor Geschwindigkeitskontrollen gewarnt werden. ­Hingegen will die CVP den Kirchgemeinden ermöglichen, das Ausländerstimmrecht einzuführen. Eine Mehrheit sprach sich für die Initiative der Pfarrpersonen Lukas Hidber und Andreas Schenk aus. Die Ja-Parole gefasst wurde auch zum revidierten Baugesetz und zum Schulgesetzt. (cal)